Champions Hockey League

Schweizer Klubs gehen sich aus dem Weg

18. Oktober 2019, 14:36 Uhr
Mit Bern, Zug, Biel und Lausanne befinden sich in der Champions Hockey League noch vier Schweizer Klubs im Rennen um die Siegertrophäe.
Mit Bern, Zug, Biel und Lausanne befinden sich in der Champions Hockey League noch vier Schweizer Klubs im Rennen um die Siegertrophäe.
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Die vier Schweizer Klubs gehen sich in den Achtelfinals der Champions Hockey League aus dem Weg. Bern (gegen Lulea) und Zug (gegen Tappara Tampere) treffen auf nordländische Teams.

Der SC Bern, der nebst dem ausgeschiedenen Ambri-Piotta als einziger Schweizer Vertreter den Gruppensieg verpasst hat, wurde bei der in Helsinki vom frühere FCZ-Trainer Sami Hyypiä vorgenommenen Auslosung von einem Hammerlos verschont. Der Berner Achtelfinal-Gegner Lulea gewann 2015 mit dem Schweizer Verteidiger Dean Kukan in seinen Reihen zwar die Champions Hockey League, seither qualifizierten sich die Schweden aber nur noch in der darauffolgenden Kampagne für die K.o.-Phase.

Sollte sich der Schweizer Meister mit Heimrecht im Hinspiel zum dritten Mal nach 2017 und 2018 für die Runde der letzten acht Teams qualifizieren, könnte es dort zum Duell mit Lausanne kommen. Die Waadtländer treffen in der erste K.o.-Runde auf den tschechischen Vertreter Pilsen, der in der Vorrundengruppe B hinter Zug Zweiter geworden war. In die gleiche Tableau-Hälfte wie Bern und Lausanne wurde auch Biel gelost. Die Seeländer, wie Lausanne eine Neuling in der Champions Hockey League, bekommen es mit den Augsburg Panther zu tun.

Die auf dem Papier schwierigste Aufgabe aus Schweizer Sicht erhielt der EV Zug zugelost. Der Playoff-Finalist der letzten Saison misst sich mit dem finnischen Topklub Tappara Tampere, der einzige verbliebene Vertreter aus dem Weltmeister-Land. In der vergangenen Saison, als sich sämtliche vier Schweizer Vertreter für die K.o.-Phase qualifizierten, überstand kein Team aus der National League die Achtelfinals.

Zwei schwedische Direktduelle

Mit gleich fünf Mannschaften ist Schweden unter den letzten 16 am stärksten vertreten. Allerdings kommt es in den Achtelfinals gleich zu zwei Direktduellen zwischen Klubs aus der schwedischen Eliteserien. Titelverteidiger Frölunda, seit der Wiederbelegung des europäischen Klub-Wettbewerbs in der Saison 2014/15 viermal im Final und dreimal davon der Sieger, spielt gegen Färjestad Karlstad, Skelleftea trifft auf Djurgarden Stockholm.

Die Achtelfinal-Hinspiele finden am 12./13. November statt, die -Rückspiele eine Woche später.

Quelle: sda
veröffentlicht: 18. Oktober 2019 14:00
aktualisiert: 18. Oktober 2019 14:36