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Eishockey

Servette die Nummer 1 am Genfersee

7. März 2021, 18:05 Uhr
Der Genève-Servette Hockey Club etabliert sich als neue Nummer 1 am Genfersee. Die Servettiens überholen dank des 5:1-Siegs in der Direktbegegnung den Lausanne Hockey Club in der Tabelle.
In erst drei NLA-Partien gelangen Asselin (Nummer 50) für Servette schon fünf Tore.
© KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Genf kam im fünften Lac-Léman-Derby bereits zum vierten Sieg. Matchwinner für Servette war der Kanadier Guillaume Asselin, die Leihgabe aus Siders.

Asselin bestritt am Sonntag sein erst drittes National-League-Spiel für Servette. Bei der Premiere im Januar auswärts gegen die ZSC Lions erzielte er das Siegestor in der Verlängerung. Und letzte Woche traf er auch bei Genfs 3:0-Heimsieg über Freiburg. Im Derby gegen Lausanne reüssierte Asselin gleich dreimal: zum 1:0, 3:1 und 5:1.

Mit fünf Treffern in drei NLA-Partien machte Asselin beste Werbung für seine Person. In Kanada hatte es der 28-Jährige nie über die East Coast Hockey League geschafft. Vor dem Engagement in Siders glänzte Asselin schon in der slowakischen Liga bei Banska Bystrica als Vollstrecker. Für Servette spielt Asselin vorerst noch einmal - am Dienstag im Heimspiel gegen Ambri-Piotta. Danach kehrt er für die Playoffs in der Swiss League zum HC Sierre zurück.

Servette dominierte Lausanne nicht nur wegen Asselin, sondern primär auch, weil es die Defensive wieder geordnet hat. Die Servettiens verloren Ende Februar (inklusive Cup) vier von fünf Partien und kassierten dabei viel zu viele Gegentore. Zuletzt setzte es aber gegen Freiburg (3:0) und Lausanne (5:1) souveräne Siege ab - und erst noch mit unterschiedlichen Torhütern (Descloux gegen Freiburg und Manzato gegen Lausanne).

Servette - Lausanne 5:1 (2:0, 0:1, 3:0)

0 Zuschauer. - SR Tscherrig/Dipietro, Cattaneo/Gnemmi. - Tore: 6. Asselin (Mercier) 1:0. 20. (19:44) Moy 2:0. 35. Hudon (Genazzi, Almond/Powerplaytor) 2:1. 42. Asselin (Omark, Le Coultre/Powerplaytor) 3:1. 44. Rod (Richard, Völlmin) 4:1. 48. Asselin (Powerplaytor) 5:1. - Strafen: je 5mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Omark; Malgin.

Genève-Servette: Manzato; Jacquemet, Völlmin; Karrer, Le Coultre; Mercier, Kast; Guebey; Rod, Richard, Vermin; Miranda, Winnik, Omark; Moy, Fehr, Asselin; Berthon, Smirnovs, Vouillamoz; Patry.

Lausanne: Stephan; Genazzi, Barberio; Heldner, Frick; Grossmann, Marti; Krueger, Mémeteau; Gibbons, Malgin, Hudon; Bertschy, Emmerton, Kenins; Bozon, Almond, Douay; Krakauskas, Froidevaux, Schneeberger.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Maurer und Tömmernes (beide verletzt).

Quelle: sda
veröffentlicht: 7. März 2021 18:05
aktualisiert: 7. März 2021 18:05