Zittern bei den ZSC geht weiter

2. März 2019, 07:02 Uhr
ZSC-Goalie Niklas Schlegel kann die 4:5-Niederlage in Bern nicht abwenden
ZSC-Goalie Niklas Schlegel kann die 4:5-Niederlage in Bern nicht abwenden
© KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE
Für die ZSC Lions spitzt sich der Strichkampf mit der 4:5-Niederlage in Bern weiter zu.

Noch können die Zürcher (8.) die Playoff-Qualifikation aus eigener Kraft schaffen. Nach der drittletzten Runde gilt das aber auch für den HC Fribourg-Gottéron (9.) und den Genève-Servette Hockey Club (10.). Servette trifft in der letzten Runde daheim auf die Lions.

Das 4:5-Schlussresultat sah aus Zürcher Sicht besser aus, als es war. Bis zur 44. Minute lag das Team von Arno Del Curto 1:5 zurück. Erst im Finish machten es die Lions auf wundersame Weise und dank Toren von Roman Cervenka, Jérôme Bachofner und Roman Wicke nochmals spannend. Nach Wicks Anschlusstreffer 169 Sekunden vor Schluss warfen die Lions zwar alles nach vorne, schafften aber den Punktgewinn nicht mehr.

Dem Schlittschuhclub Bern war vor dem nachlässigen Schlussabschnitt gut anzusehen, dass er nichts dagegen hätte, wenn die Zürcher die Playoffs verpassen würden. Vor einem Jahr scheiterten die Berner als haushoher Favorit in den Halbfinals am ZSC. Am Freitagabend traten die Berner hochmotiviert an: Jan Mursak brachte Bern in der 11. Minute in Führung. Im zweiten Abschnitt realisierten Marc Arcobello, Tristan Scherwey und Thomas Ruefenacht mit den Goals vom 1:0 zum 4:1 für die Vorentscheidung.

Mit dem Sieg sicherte sich der SC Bern erneut die Pole-Position vor den Playoffs. In den drei Saisons unter Coach Kari Jalonen gewannen die Berner die Qualifikation immer.

Bern - ZSC Lions 5:4 (1:0, 3:1, 1:3)

16'001 Zuschauer. - SR Lemelin/Urban, Gnemmi/Obwegeser. - Tore: 11. Mursak (Almquist) 1:0. 22. (21:23) Arcobello (Almquist) 2:0. 23. (22:06) Herzog (Miranda) 2:1. 36. Scherwey (Andersson, Arcobello/Ausschluss Prassl) 3:1. 38. Ruefenacht (Moser, Andersson) 4:1. 42. Ruefenacht (Arcobello) 5:1. 44. Cervenka (Pettersson) 5:2. 55. Bachofner (Prassl) 5:3. 58. Wick (Pettersson) 5:4. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 2mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Arcobello; Hollenstein.

Bern: Genoni; Burren, Almquist; Krueger, Blum; Andersson, Gerber; Kamerzin; Ruefenacht, Arcobello, Moser; Boychuk, Mursak, Kämpf; Bieber, Haas, Scherwey; Sciaroni, Heim, Berger; Grassi.

ZSC Lions: Schlegel; Klein, Phil Baltisberger; Noreau, Geering; Karrer, Berni; Ulmann, Geiger; Pettersson, Cervenka, Wick; Bodenmann, Suter, Hollenstein; Chris Baltisberger, Schäppi, Herzog; Miranda, Prassl, Bachofner.

Bemerkungen: Bern ohne Ebbett und Untersander, ZSC Lions ohne Backman, Blindenbacher, Nilsson, Sutter (alle verletzt) und Marti (krank). - Timeout ZSC Lions (59:43).

Quelle: SDA
veröffentlicht: 1. März 2019 22:31
aktualisiert: 2. März 2019 07:02