«Wir nehmen die Situation sehr ernst»

Fabienne Engbers, 2. November 2016, 16:24 Uhr
Dölf Früh möchte die Hintergründe der Entlassung von Martin Stocklasa nicht kundtun. (Archiv)
© KEYSTONE/Ennio Leanza
Dölf Früh zeigt sich besorgt um seinen FC St.Gallen. Die Situation am Tabellenende macht dem Präsidenten des FCSG keine Freude. Warum er trotzdem an Zinnbauer als Trainer festhält, verrät er im Exklusiv-Interview.

«Wir haben nicht die Punkte und die Spiele abgeliefert, die wir brauchen. Wenn es nicht optimal läuft, kann man aber nicht einfach nur auf den Trainer schiessen», sagt Dölf Früh, Präsident des FC St.Gallen. Zusammen mit dem Verwaltungsrat entscheidet er darüber, wie lange Zinnbauer noch als Trainer schalten und walten darf.

«Es kommt mir momentan so vor, als wären wir im alten Rom, wo die Menge den Tod des Gladiators fordert und der Imperator dann dazu gezwungen wird, den Daumen nach unten zu halten und Köpfe rollen zu lassen», so Früh. Als Gründe, warum er weiter an Zinnbauer festhält, nennt Früh hauptsächlich seine Arbeitsweise und den guten Draht, den Zinnbauer zur Mannschaft hat.

Wie Präsident Dölf Früh mit der Situation umgeht, erklärt er heute ab 18 Uhr auf TVO - stündlich wiederholt. Natürlich dann auch nachzulesen auf fm1today.ch.

Fabienne Engbers
veröffentlicht: 2. November 2016 15:55
aktualisiert: 2. November 2016 16:24