Wüst verpasst Olympia-Rekord

21. Februar 2018, 15:46 Uhr
Sven Kramer tröstet Patrick Roest
Sven Kramer tröstet Patrick Roest
© KEYSTONE/AP/PETR DAVID JOSEK
Die erfolgsverwöhnten holländischen Eisschnellläufer müssen in der Teamverfolgung eine herbe Niederlage einstecken. Silber bei den Frauen und nur Bronze bei den Männern lautet das ernüchternde Fazit.

Das Überraschungsteam aus Norwegen hat sich das erste Gold in der Teamverfolgung der Eisschnellläufer an Olympischen Winterspielen gesichert. Vor 7'500 Zuschauern im Gangneung Oval besiegten die Skandinavier im Final Gastgeber Südkorea und sorgte damit bereits für die 13. norwegische Goldmedaille in Südkorea.

Nur Bronze holten die favorisierten Niederländer. Wegen einer gebrochenen Feder am Klappmechanismus des linken Schlittschuhs von Jan Blokhuijsen mussten sie im Halbfinal gegen Norwegen eine Niederlage quittieren. Im Kampf um Platz 3 besiegten die Oranjes das Trio aus Neuseeland.

Bei den Frauen stoppte Japan die Erfolgsserie der Niederländerinnen. Die Asiatinnen setzten sich mit dem olympischem Rekord von 2:53,89 Minuten mit 1,59 Sekunden Vorsprung durch. Bronze ging an die USA.

Im Team der geschlagenen Niederländerinnen verpasste es Ireen Wüst, mit ihrem sechsten Olympiasieg zur erfolgreichsten Eisschnellläuferin der Olympia-Geschichte aufzusteigen. Silber war bereits ihre elfte Medaille an Winterspielen. Zuvor hatte Wüst in Pyeongchang bereits Gold über 1500 m und Silber über 3000 m gewonnen.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 21. Februar 2018 15:20
aktualisiert: 21. Februar 2018 15:46