Yakin steht nicht mehr an erster Stelle

René Rödiger, 9. September 2015, 08:25 Uhr
Kommt Alois Schwartz zum FC St.Gallen?
Kommt Alois Schwartz zum FC St.Gallen?
© Matthias Hangst/Getty Images
Der FC St.Gallen schaut sich auf der Suche nach einem neuen Trainer offenbar auch in Deutschland um. Wie das St.Galler Tagblatt berichtet, steht Murat Yakin nicht mehr an erster Stelle auf der Kandidatenliste.

Laut dem St.Galler Tagblatt ist die Kandidatenliste für die Nachfolge von Trainer Jeff Saibene noch immer lang. Wie aus dem Umfeld des Clubs verlautete, ist der Name von Murat Yakin jedoch nicht mehr ganz oben auf dieser Liste. Der frühere Basel-Trainer könnte sich ein Wechsel zum FC St.Gallen vorstellen, ist doch mit Marco Otero sein ehemaliger Assistenztrainer bei Spartak Moskau derzeit bei Future Champs Ostschweiz angestellt.

Doch schon vor der möglichen Verpflichtung Yakins werden auch kritische Stimmen laut, die eine sogenannte "Yakin-Connection" wittern, eine Gruppe, die zu viel Macht bekommen könnte. So sollen sich Präsident Dölf Früh und Sportchef Christian Stübi nach einem Coach umsehen, der sein Amt "unbelastet antreten" könne. Laut "Blick" ist Alois Schwartz, derzeit Trainer beim 2.-Bundesliga-Club Sandhausen, Thema in St.Gallen uns sei auch schon in der Ostschweiz gesichtet worden. FCSG-Mediensprecher Daniel Last dazu: "Er ist einer von vielen. Wir werden weitere Gespräche führen."

Das St.Galler Tagblatt berichtet nun noch von einem weiteren Kandidaten aus Deutschland, nennt jedoch keinen Namen. Auf der Liste des FC St.Gallen sind auch Biel-Trainer Patrick Rahmen, Altach-Coach Damir Canadi und der ehemalige Espe und heutige Vaduz-Trainer Giorgio Contini.

René Rödiger
Quelle: rr
veröffentlicht: 9. September 2015 07:17
aktualisiert: 9. September 2015 08:25