Stéphane Henchoz mit dem perfekten Einstand

Stéphane Henchoz an der der Seitenlinie voll bei der Sache
Stéphane Henchoz an der der Seitenlinie voll bei der Sache © KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD
Seit dem 26. September ist Neuchâtel Xamax sieglos. Dann kommt Stéphane Henchoz und fährt in seinem ersten Match als Cheftrainer drei Punkte ein – ein äusserst wichtiges 2:1 gegen Luzern.

Stéphane Henchoz, der 44-jährige Altinternationale mit Vergangenheit in Hamburg und Liverpool, benötigte nur vier Tage, um seine Spieler so weit zu bringen, dass sie ihr bestes Spiel seit langem zeigten, vielleicht das beste in dieser Saison.

Henchoz wurde nach dem Spiel gefragt,, was ihm an seiner Mannschaft am besten gefallen habe. «Ich bin vor allem mit dem ersten Teil des Spiels sehr zufrieden, mit der Art, wie wir in den Match gestiegen sind», sagte er. «Unsere Aggressivität hat mir sehr gefallen. Ich habe besonderen Wert darauf gelegt, dass wir diese Aggressivität so rasch wie möglich in die Mannschaft bekommen. Manchmal gewinnt im Fussball der, der mehr Lust hat. Und das waren wir vielleicht heute.»

Henchoz setzt den Willen der Mannschaft auch über den Personalbestand. «In einem solchen Spiel ist es manchmal nicht entscheidend, wenn der eine oder andere gute Spieler, so wie jetzt bei uns, ausgefallen ist. Man kann solche Absenzen ausgleichen.»

Henchoz weiter: «Natürlich war für uns auch die defensive Stabilität wichtig. Im Herbst hatten wir damit unsere Mühe. Ich glaube, dass die Offensive und das Toreschiessen schon vorher nicht unser Problem waren. Gegen Luzern hatten wir Nuzzolo, der wieder getroffen hat. Wir hatten Ademi, der einen grossartigen Match machte und auch ein Tor erzielte. Und wir hatten im Mittelfeld Serey Dié.»

Die wenigen Tage, die dem gebürtigen Freiburger für die Vorbereitung zur Verfügung standen, nutzte Henchoz nicht nur für die Arbeit auf dem Platz. «Wir haben auch versucht, unsere Taktik auf den Gegner Luzern auszurichten. In drei Trainings haben wir speziell an der Taktik gearbeitet. Vor dem Match wussten dann alle recht genau, wer was zu tun hatte.»

Henchoz wurde nach dem Sieg auch gefragt, ob er vor seinem ersten Auftritt als Cheftrainer nervös gewesen sei. «Einen Druck spürt man immer. Aber der Fussball ist ein Vergnügen, und deshalb habe ich mich auf das Spiel gefreut. Ein negativer Druck war es ganz sicher nicht, auch nicht für meine Spieler.»

(SDA)


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