Fünf Todesfälle in Ostschweizer Bergen

Die Ostschweiz bleibt von den vielen Todesfällen in den Bergen verschont.
Die Ostschweiz bleibt von den vielen Todesfällen in den Bergen verschont. © TVO
In der Schweiz haben sich dieses Jahr die Todesfälle in den Bergen verdoppelt. Nicht so in der Ostschweiz: Hier fanden im ersten Halbjahr fünf Menschen den Tod.

Der Schweizer Alpen-Club muss eine traurige Zwischenbilanz ziehen. Zwischen Januar und Juni sind achtzig Menschen in den Schweizer Bergen ums Leben gekommen, schreibt die NZZ am Sonntag. Das sind doppelt so viele wie im Jahr 2017. Grund dafür sei die grosse Lawinengefahr anfangs Jahr und der Traumsommer. Dieser lockte mehr Leute in die Berge als üblich.

In der Ostschweiz kam es zu fünf Todesfällen

Ostschweizer Berge gelten als sehr beliebt bei Wanderen. Trotzdem kam es im FM1-Land verhältnismässig zu wenigen Todesfällen – insgesamt sind fünf Menschen gestorben. Raphael Müller, Obmann der Rettungstation Appenzell Innerrhoden begründet: «Die Wanderwege sind hier sehr sicher und auch der Schnee war schon früh geschmolzen.»

Hauptwandersaison kommt erst noch

Jeder Tod sei einer zu viel, jedoch befinde sich die diesjährige Anzahl im langjährigen Mittel, erklärt Müller gegenüber TVO. Nun ist abzuwarten, was die Herbstsaison – die eigentliche Hauptwandersaison – mit sich bringen wird.

Wie sich die Wanderer im Alpstein vorbereiten und was sie über die hohe Anzahl der Todesfälle denken, erfährst du im Video:

(Tobias Lenherr/nm)


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