Sustenpass gesperrt – Neuer Alpencircuit zum Abschluss

Die Fahrer der Tour de Suisse müssen (oder können) auf die Überquerung des Sustenpasses verzichten
Die Fahrer der Tour de Suisse müssen (oder können) auf die Überquerung des Sustenpasses verzichten © KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Der Parcours der Tour de Suisse erfährt eine gewichtige Änderung. Weil der Sustenpass wegen Lawinengefahr nicht befahren werden kann, müssen die Organisatoren die 9. und letzte Etappe neu konzipieren.

Statt über Furka-, Susten- und Grimselpass führt die Königsetappe am Sonntag neu über Nufenen-, Gotthard- und Furkapass. Start und Ziel bleiben in Ulrichen im Oberwallis. Die Strasse auf den Susten ist zwar vom Schnee befreit worden, die Behörden des Kantons Uri gaben den Pass aber bisher nicht frei, weil nach dem strengen Winter weiterhin erhebliche Lawinengefahr besteht.

Die Strecke ist zwar komplett eine andere, die neue Variante des Alpencircuits verändert aber nicht den Charakter der Abschlussetappe. «Wir haben eine optimale Ersatzlösung gefunden», so der sportliche Leiter David Loosli, der während der Etappe vom Mittwoch aus dem Begleitauto heraus die neue Streckenführung organisieren musste.

Die neue Strecke ist 43 Kilometer kürzer (101,5 statt 144,4 km), die Höhendifferenz verringert sich um rund 1000 auf immer noch 3000 Meter. Durch die Änderung wird der Gotthard von Airolo aus via die Tremola an dieser Tour de Suisse zweimal befahren. Am Freitag endet die 7. Etappe auf dem wohl berühmtesten Pass der Alpen.

(SDA)


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