Turbulente Verfolgungsjagd in St.Gallen

Bei der Verfolgungsjagd wurde niemand verletzt.
Bei der Verfolgungsjagd wurde niemand verletzt. © Stapo SG
Die Stadtpolizei St.Gallen hat einen Autofahrer nach einer rasante Verfolgungsjagd angehalten. Er besitzt nicht nur keinen Führerausweis, sondern war auch noch zur Verhaftung ausgeschrieben und obendrein fahrunfähig.

Eine Patrouille der St.Galler Stadtpolizei hatte von Sonntag auf Montag eine turbulente Nacht: Sie verfolgten ein Fahrzeug, nachdem dieses stark beschleunigte und ruckartig in eine Kurve fuhr. Als sich die Polizei mit der Matrixleuchte bemerkbar machte, beschleunigte der Autofahrer.

Er fuhr auf der Rorschacherstrasse davon und es folgte eine längere Verfolgungsjagd. An der Heiligkreuzstrasse fuhr der Flüchtende gegen einen Schacht, dabei platzte ein Reifen. Der 40-Jährige fuhr auf der Felge weiter.

An der Buchentalstrasse konnte das Auto mit einer Sperre angehalten werden. Der Mann flüchtete zu Fuss weiter, konnte aber schliesslich gestoppt werden. Da er den Motor laufen liess, setzte sich sein Auto in Bewegung und prallte in ein Patrouillenauto. Der 40-Jährige besitzt keinen Führerausweis und gab an, Kokain konsumiert zu haben. Er war wegen ausstehenden Bussen zur Verhaftung ausgeschrieben und hielt sich trotz Einreisesperre in der Schweiz auf.

Bei der Verfolgungsjagd verletzte sich niemand. Es entstand Sachschaden an den Fahrzeugen, am Schacht sowie am Strassenbelag.

(red./Stapo SG)


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