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Das sind die schlimmsten RS-Erlebnisse

Sandro Zulian, 10. Januar 2021, 19:57 Uhr
Denn sie wissen nicht, was sie tun: Rekruten auf dem Waffenplatz in Thun.
© Keystone
Knapp 12'000 Rekrutinnen und Rekruten sollen am 18. Januar ihre Ausbildung bei der Armee in Angriff nehmen. Was sie erwartet, hat ein Twitter-User zusammengetragen. Er fragte seine Community nach ihren schlimmsten Erlebnissen.

Ob Chili-Johnny (ein deliziöses Fertiggericht), Häsibe (lt sich bereit), das MuSchi (Mutterschiff – grosser Rollkoffer) oder der gute, alte Zwipf (Zwischenverpflegung), Männer und Frauen in der Armee haben während der Rekrutenschule (RS) spannende Erfahrungen gemacht. Das eine oder andere Erlebnis würden die meisten aber wohl gerne wieder vergessen.

Twitter-User Perica Grasarevic hat am Sonntag seine Community gefragt, was denn ihr schlimmstes Erlebnis in der RS war:

Alkoholkrankheit und Messer sind in den allermeisten Fällen wenig kompatibel. Doch gibt es in der Armee nicht nur Schnitt- sondern auch geladene Kriegswaffen. Ein Sturmgewehr und ein wenig Tollpatschigkeit – schon ist das Chaos (fast) perfekt.

Natürlich dreht sich das Militärleben nicht ausschliesslich um gefährliche Waffen. Auch der Ausgang darf nicht zu kurz kommen. Auf die Frage: «Was war euer schlimmstes RS-Erlebnis?» antwortet dieser Twitter-User kurz angebunden:

Der Kater und der Wolf. Aus denen beiden wird wohl nie ein Paar. Der Wolf ist eine Hautentzündung an der Innenseite der Oberschenkel, die man sich durch exzessives Marschieren und Schwitzen holen kann.

Autsch. Nicht nur physisch hat die RS-Zeit vielen Leuten zugesetzt. Auch emotional kann man sich verloren fühlen, wenn man weiss, dass es jetzt wieder losgeht, sagt User «Ndee»:

User «Benjamin Shuler» wurde sogar regelrecht gedemütigt von seinen direkten Vorgesetzten:

Die spärlichen positiven Rückmeldungen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Wer schon mal eine Minenwerfergrundplatte in der Hand hatte, dürfte sich angesprochen fühlen. Man beachte die Anführungs- und Schlusszeichen:

Wer hätte gedacht, dass sich die Minenwerfergundplatte als perfekte Oberfläche für ein feines Fondue eignen könnte? Schweizerischer geht es wohl kaum.

Das Thema Essen kommt überdies noch öfter vor. Leibliches Wohl scheint angesichts der Geschichte dieses ehemaligen Küchenchefs allerdings in den Hintergrund zu rücken:

Auch exotische Tiere finden sich in der Rekrutenschule des Öfteren. Für den Laien ist dieser Tweet allerdings wenig verständlich. Für alle anderen ist er einfach eklig:

Ihr habt richtig gelesen. Die ominöse «Schwarze Mamba» gibt es tatsächlich. Bei dieser Praktik (Achtung, jetzt wird es grusig) wird der Penis eines unbeliebten Rekruten während des Schlafs mit Gewehrfett eingeschmiert. Dieses Fett ist allerdings derart stark, dass man es selbst von den Finger kaum mehr wegbringt. Stellt es euch am besten gar nicht vor.

Wie sagt man so schön: «Ein GIF sagt mehr als tausend Worte.» Twitter-User «Marcel Colomb» fühlt sich wohl in seine RS-Zeit zurückversetzt:

Wir sind zwar keine Statistiker, aber wir gehen schwer davon aus, dass die Gefahr einer «Schwarzen Mamba» im Homeoffice relativ gering ist. In diesem Sinne wünschen wir einen schönen Tag und einen guten Dienst. LiLö ist um 2300.

Was sind eure schlimmsten Erlebnisse in der RS? Schreibt es uns in die Kommentare.

(Den ganzen Twitter-Thread findest du hier)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 10. Januar 2021 17:11
aktualisiert: 10. Januar 2021 19:57