7 Erinnerungen an das Skilager

Nina Müller, 26. Januar 2019, 05:55 Uhr
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Der bunte Abend, die heimliche Schwärmerei für den coolen Snowboardlehrer und Muskelkater im ganzen Körper: Die Skilager während der obligatorischen Schulzeit haben viele Erinnerungen hinterlassen.
1. Der bunte Abend

Nebst dem Skifahren war für viele Schüler der bunte Abend der Höhepunkt des Lagers. Je nach Schule wurde dieser anders ausgerichtet. Einige wurden von den Lehrern zu Tanzkursen gezwungen, andere durften selbst einstudierte Tänze aufführen. Die Mädchen haben sich hübsch gemacht und einige mutige Buben führten Breakdance auf oder rappten vor der ganzen Klasse. Bei der anschliessenden «freien» Disco wurde getanzt, was das Zeug hielt, und potenzielle Pärchen schlichen gemeinsam davon.

2. Wintersportausrüstung

Mindestens ein Skistock oder ein Paar Handschuhe pro Lager konnten den Flug vom Sessellift auf den Boden geniessen. Anschliessend durfte dann die ganze Gruppe eine abenteuerliche Fahrt unter dem Sessellift im Wald machen, um den verlorenen Gegenstand wieder einzusammeln. Was nicht auf dem Sessellift verloren ging, wurde falsch angezogen. Die Brille war zu eng eingestellt, die Füsse steckten verkehrt herum in den Skischuhen und der Helm wurde «unabsichtlich» zuhause gelassen.

3. Der Angeber

Noch nie auf den Brettern gestanden und trotzdem rast er am schnellsten die Piste hinunter. Zwangsläufig endeten diese wilden Abfahrten meist mit einem Sturz. Stolz erzählt der Angeber dann am Abend vor seinen Freunden, dass es voll «geil »war und die Stürze «gar nöd» weh getan haben.

4. Bügellift-Fahren

Der absolute Horror im Wintersport ist unumstritten der Bügellift. Bis man es schafft, Bügellift zu fahren ohne raus zufallen, braucht es einiges an Zeit. Damit ist der Horror aber nicht vorbei: Bügellifte sind nicht für Snowboarder gemacht. Man kann sich nicht, wie Skifahrer, einfach bequem hinsetzen. Der Bügel wird zwischen die Beine geklemmt. Bis man oben ankommt, hat man ungefähr fünf Hüftkrämpfe hinter sich und für Männer ist das Ganze noch weniger lustig.

5. Schwärmerei

Nach jedem Schullager gibt es neue Pärchen in der Klasse. Die fünf Tage auf engstem Raum werden von den Teenagern gut genutzt, um erste Flirtversuche zu starten.  Blöd war nur, dass die meisten Mädchen auf die süssen Ski- und Snowboardlehrer standen und die Buben aus der Klasse meist erst nach dem Lager wieder interessant wurden.

6. Wintermuffel

Sie fahren weder Ski noch Snowboard und eigentlich sind sie nur dabei, weil sie müssen: Die Wintermuffel. Das waren die armen Seelen, die mit dem (ältesten oder faulsten) Lehrer Schneeschuhwandern, Schlitteln oder Schlittschuhlaufen mussten. Meist hatten diese Mitschüler nicht mal anständige Winterkleidung.

7. In den Mädchen-/Bubenschlag schleichen

Der Klassiker: Nachdem die Bettruhe ausgerufen wurde, war natürlich noch lange nicht Ruhe in den Zimmern der Schüler. Mädchen schlichen sich zu den Buben und die Buben zu den Mädchen. Meist blieb dies nicht unbemerkt und die Lehrer haben sich kreative Strafen, wie barfuss Schneeschaufeln und Zeitungsartikel abschreiben, einfallen lassen.

 

Nina Müller
veröffentlicht: 26. Januar 2019 05:55
aktualisiert: 26. Januar 2019 05:55