Monkey Day

Der affige Jahresr├╝ckblick 2020 ­čÖł­čÖë­čÖŐ

Christoph Fust, 22. Dezember 2020, 11:36 Uhr
Zeit zur├╝ckzuschauen, auf ein Jahr mit so viel Affentheater, es passt auf keine Kuhhaut.
┬ę iStock
Findest du auch, 2020 war ein affiges Jahr? Zum Gl├╝ck ist heute International Monkey Day. Und welcher Tag w├╝rde sich besser dazu eignen, um auf so ein Affentheater wie 2020 zur├╝ckzuschauen?

2020 war ein Drahtseilakt der Gef├╝hle.

Dabei hat alles so sch├Ân angefangen: Das Jahr war noch jung und wir voller Tatendrang.

Wir haben uns noch die Hand gegeben.

Haben uns wie wild umarmt.

Und wir waren ohne Maske im ├ľV unterwegs. Man stell sich das mal vor!

Doch am 16. M├Ąrz hiess es vom Bundesrat: HAAAAALT!

Einige von uns machten noch bitzli Hamsterk├Ąufe.

Und dann ging's in den Lockdown.

Frisieren mussten wir uns nun selbst.

Die meisten Resultate waren naja ... 

H├Ąndewaschen wurde zum Nationalsport.

Und wenn man fit bleiben wollte, brauchte es eiserne Disziplin.

Immerhin hatte man endlich Zeit f├╝rs Lieblingsbuch.

Jo gopf, wir h├Ątten sogar genug Zeit gehabt, ein eigenes Buch zu schreiben.

Aber was haben wir den lieben, langen Tag getan? Jawohl, in die R├Âhre schauen!

Wir mussten uns mit den T├╝cken des Homeoffice herumschlagen.

┬źGsehnd er mich?┬╗, wurde f├╝r Webcam-Neulinge weltweit die wichtigste aller Fragen.

Musiker haben Konzerte im eigenen Wohnzimmer gespielt.

In den eigenen vier W├Ąnden konnte es schon mal ungem├╝tlich werden.

Wir konnten das Ende des Lockdowns kaum mehr erwarten.

Ende April dann die frohe Botschaft: Wir d├╝rfen wieder raus.

Alles f├╝hlte sich pl├Âtzlich so neu an.

Endlich wieder Freunde treffen.

Endlich wieder tanzen gehen.

Doch einige von uns haben es nat├╝rlich ├╝bertrieben.

Die Welt war nun anders. Es wurde ganz wichtig, jeden Tag die neuen Zahlen abzuchecken.

Die meisten von uns kannten jetzt jemanden, der in Quarant├Ąne musste.

Im Herbst sind die Fallzahlen dann wieder angestiegen. Yep, da sind wir voll reingerutscht.

Beizen und Clubs mussten wieder dichtmachen.

Unser Gesundheitswesen kam wieder an den Anschlag.

Und jetzt sind wir wieder so weit und m├╝ssen das Ruder rumreissen.

Zur├╝ck ins Homeoffice, aber da sind wir jetzt ja King! Jedenfalls die meisten ...

Vielen von uns stinkt's zwar langsam. Aber da m├╝ssen wir jetzt durch.

Ein schwieriges Jahr. Etwas Positives gab es dann aber doch noch, denn der gr├Âsste Aff von allen bekam eins auf den Deckel.

Aber sonst, 2020, warst du ein Arschloch! Wir werden dich nicht vermissen.

2021, bist du ein wenig lieber mit uns?

Komme, was wolle: Wenn wir zusammenhalten, (sch)affen wir auch das.

Selbstportrait von Casey Sorrow
┬ę Casey Sorrow

Quelle: FM1Today
ver├Âffentlicht: 14. Dezember 2020 17:51
aktualisiert: 22. Dezember 2020 11:36