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«Keine Zeit zu sterben»

Kinostart des neuen James-Bond-Films schon wieder verschoben

3. Oktober 2020, 12:53 Uhr
Der Kinostart des neuen James-Bond-Films «Keine Zeit zu sterben» ist erneut verschoben worden. Wie die Produzenten am Freitagabend bekanntgaben, soll der Agententhriller nun doch nicht in sechs Wochen, sondern erst am 2. April 2021 starten.
Daniel Craig wird ein letztes Mal als James Bond zu sehen sein.
© Keystone

Die Macher Michael G. Wilson und Barbara Broccoli begründeten den Schritt damit, dass der Film so «von einem weltweiten Kinopublikum» gesehen werden könne. Ein Zusammenhang mit dem Coronavirus wurde zwar nicht explizit genannt, wegen der Pandemie sind die Kinos in einigen Ländern aber zur Zeit noch geschlossen oder haben eingeschränkte Kapazitäten.

Seit Oktober 2019 ständig verschoben

Es ist bereits die vierte Verschiebung von «Keine Zeit zu sterben» (Originaltitel: «No Time To Die»). Die Premiere des 25. Bond-Films, dem letzten mit Daniel Craig als 007, war nach einem Wechsel des Regisseurs zunächst von Oktober 2019 auf Februar 2020 verlegt worden. Später war der Termin um weitere zwei Monate verschoben worden, weil das Drehbuch nachgebessert werden musste. Nach dem Ausbruch des Coronavirus verlegten die Produzenten den Start vom April auf den 12. November 2020, nun wurde auch dieser Termin abgesagt.

«Wir verstehen, dass die Verschiebung für unsere Fans enttäuschend ist»

Erst vor wenigen Wochen war eine zweite PR-Offensive für den Film mit neuen Plakaten, einem neuen Trailer und einer Podcast-Reihe gestartet. Am Donnerstag war das Musikvideo zum Titelsong «No Time To Die» von Popstar Billie Eilish veröffentlicht worden. «Wir verstehen, dass die Verschiebung für unsere Fans enttäuschend ist», hiess es in der Mitteilung von Wilson und Broccoli, «aber wir freuen uns nun darauf, «No Time To Die» im nächsten Jahr zu teilen.»

Zahlreiche andere Kinostarts auch verlegt

Neben dem Kinostart für den neuen James-Bond-Film wurden in den vergangenen Wochen die Starttermine für zahlreiche andere Kinofilme verlegt, darunter die Hollywood-Blockbuster «Wonder Woman 1984», «Top Gun Maverick», «Black Widow» und «The King's Man».

(dpa)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 3. Oktober 2020 10:39
aktualisiert: 3. Oktober 2020 12:53