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Gewusst?

Deshalb solltest du auch im Winter die Wäsche draussen aufhängen

2. Januar 2022, 09:12 Uhr
Ja, auch im Winter trocknet die Wäsche am besten draussen. Ganz klimafreundlich und ohne grossen Aufwand. Diese Dinge musst du dabei aber beachten.
Gar keine schlechte Idee: Wäsche im Winter draussen aufhängen.
© Getty

Gerade in der kalten Jahreszeit greifen viele zum Tumbler oder Raumtrockner. Dabei ist das gar nicht nötig. Im Winter kann die Wäsche auch problemlos draussen aufgehängt werden. Und es gilt tatsächlich: Je kälter, desto besser.

Das musst du beachten

Ein wichtiger Grundsatz beim Wäschetrocknen im Winter ist, dass das Thermometer Minustemperaturen anzeigt. «Bei klirrender Kälte trocknet Wäsche sogar viel besser als bei wärmeren Temperaturen und gleichzeitig feuchter, nebliger Luft», sagt Expertin Angelika Paulus vom Netzwerk Haushalt Bayern gegenüber berlin.de.

Auch wenn es draussen windig ist, kann Wäsche getrocknet werden. Dabei solltest du beachten, dass die Kleider sich nicht berühren, sonst vereisen sie miteinander. Wobei das Vereisen nicht schlimm ist. Denn die Kleidungsstücke sollten einfrieren, nur so werden sie richtig trocken. Der Vorgang nennt sich Frosttrocknung und basiert auf einem chemischen Prozess. Dabei wird das Wasser in den Kleidern zu Eis und danach direkt zu Gas. Übrigens, die Kleider sollen danach besonders geschmeidig und angenehm sein.

Wenn du die Wäsche drinnen aufhängst: Achtung Schimmel

Sollte dir das Frosttrocknen zu experimentell sein, dann bleibt die Wäsche wohl in der Wohnung oder im Haus. Die Gefahr bei zu viel Feuchtigkeit im Raum: Es könnte sich Schimmel bilden. Dagegen hilft regelmässiges Lüften. Aber wenn du sowieso eher trockene Räume hast, dann ist die Wäsche im Zimmer ein gratis Luftbefeuchter und sorgt für ein gesundes Raumklima.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 2. Januar 2022 08:43
aktualisiert: 2. Januar 2022 09:12