Anzeige
Sinkende Temperaturen

Es ist a****kalt! Diese Tipps helfen dir, warm zu bleiben

Chantal Gisler, 26. Dezember 2021, 14:21 Uhr
Jeder kennts: Im Winter draussen warten und schon frieren die Hände und Füsse. Vor allem die Füsse. Wir haben dir einige Tipps zusammengestellt, wie deine Hände und Füsse warm bleiben. Dazu gehört auch, viel zu lachen.
Man kann lernen, weniger kalt zu haben. (Symbolbild)
© Getty Images

Für warme Füsse hilft das richtige Schuhwerk: Denn eine dicke Sohle schützt die Füsse vor der Nässe und Kälte auf dem Boden. Idealerweise sind die Winterschuhe gefüttert. Aber Achtung: Die Schuhe sollten ein bisschen grösser sein, damit dicke Socken drin Platz haben.

Apropos Socken. Hier kommt es auf den Stoff an. Denn wenn die Füsse in den Schuhen schwitzen, sollten die Socken den Schweiss aufsaugen. Denn nasse Füsse frieren eher. Das gilt übrigens auch für T-Shirts. Am besten eignet sich Wolle, sie kann die Nässe besser aufnehmen als Baumwolle. Ausserdem sollte man bei Socken beachten, dass der Bund nicht zu eng ist, sonst kann das Blut nicht zirkulieren und die Füsse werden kalt.

Zu einer überraschenden Erkenntnis kam die Studie der Universität Zürich: Wer mehr lacht, hält Kälte länger aus. Die Versuchspersonen mussten ihre Hände in Eiswasser legen und dabei einen Mister-Bean-Film schauen. Das Fazit: Wer mehr lachte, konnte die Kälte länger ertragen.

Massage und scharfes Essen

Sollten die Füsse trotzdem kalt werden, kann man sie leicht massieren. Das regt die Blutzirkulation an und diese gibt wiederum warm. Bei den Füssen hilft auch ein Fussmassageroller aus Holz, den man im Büro oder Homeoffice nutzen kann.

Klar, warmes Essen gibt warm, aber Scharfes ebenfalls. In Ländern mit tropisch heissen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit wird oft scharf gegessen, damit der Körper schwitzt und der Schweiss kühlend wirkt. Das kann man super auf die Kälte übertragen: Das Essen einfach ein bisschen scharf würzen, sodass man nicht schwitzt, aber es trotzdem warm wird. Übrigens: Auch Zimt und Ingwer wärmen von innen, da sie eine gewisse Schärfe haben. So gesehen sind Pumpkin-Spice-Lattes und Ingwertee ideale Warmhalter.

Man kann lernen, weniger kalt zu haben

Strumpfhosen unter den Kleidern halten ebenfalls warm. Denn das Nylon lässt die Luft eher schlecht durch. Aber Vorsicht: Natürlich kann das Nylon auch abkühlen, dann wirds sehr schnell sehr kalt. Am besten also nicht nur Strumpfhosen anziehen, sondern die Strümpfe unter die Hose anziehen.

Übrigens: Weniger kalt zu haben, kann man sich auch angewöhnen. Dafür braucht es aber einiges an Überwindung. Kurze Kälteimpulse führen dazu, dass man sich an die Kälte gewöhnt. Dazu kann man morgens kalt duschen oder barfuss im Schnee stapfen. Gleichzeitig stärken diese Impulse das Immunsystem.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 26. Dezember 2021 08:12
aktualisiert: 26. Dezember 2021 14:21