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Rezept

Marroni zum Selbermachen: Das musst du beachten

Ursina Mühlethaler, 17. Oktober 2021, 07:20 Uhr
Aussen hart, innen weich und einfach nur lecker: Ja, es geht um Marroni! Seit ein paar Tagen liegt in den Gassen vieler Städte wieder ein herbstlicher, nussiger Duft in der Luft. Die Marroni sind zurück.
Ob geröstet, karamellisiert oder als Vermicelles: Marroni sind im Herbst und Winter nicht weg zu denken.
© Getty Images

«Marrini, Marruni, Marroni – die chauf ich immer bim Toni.» Diesen Spruch kennt wohl fast jeder aus seiner Kindheit. Jetzt, da die Temperaturen wieder sinken, wird es Zeit, das Marroni-Öfeli anzuschmeissen.

Gesund und lecker

Marroni sind nicht nur mega fein, sondern auch gesund. Was früher von der Oberschicht als «Brot der Armen» abgewertet wurde, kostet heute an Ständen in der Stadt ein kleines Vermögen.

Trotz ihres Preises sind Marroni in den kälteren Jahreszeiten mindestens genauso wenig wegzudenken wie Heissi Schoggi oder Glühwein. Marroni sind sättigend, glutenfrei und reich an basischen Mikronährstoffen. Sie gehören zu der Familie der Nüsse, sind aber deutlich fettärmer und können nicht nur geröstet, sondern auch gekocht oder gedämpft werden. Ausserdem enthalten sie zahlreiche Mineralien wie beispielsweise Calcium, Magnesium und Eisen.

So kannst du essbare Kastanien erkennen

Bei einem Herbstspaziergang begegnet man schnell einmal einem Kastanienbaum. Doch oftmals handelt es sich dabei nicht um einen mit essbaren «Früchten». Deutlich häufiger als die essbare Edelkastanie ist nämlich die Rosskastanie. Diese ist für den Menschen giftig. Gut zu wissen: Essbare Kastanien, die man auch im Wald sammeln kann und die eigentlichen Marroni, sind nicht genau das gleiche. Marroni kommen meistens aus dem Ausland und sind optimierte Ess- oder Edelkastanien, die gezüchtet wurden.

Marroni zu Hause zubereiten

Marroni müssen nicht immer klassisch an einem Stand im Papiersäckli gekauft werden. Man kann sie auch gut einmal selber zu Hause zubereiten. Damit dies gelingt, haben wir dir hier ein paar Tipps zusammengestellt.

Die Marroni musst du zuerst für eine längere Zeit (ca. eine Stunde) in kaltem Wasser einlegen. Alle, die oben aufschwimmen, solltest du entfernen – sie sind ungeniessbar. Danach schneidest du die Marroni mit einem scharfen Messer (am besten einem Marroni-Messer) ein. Anschliessend kannst du sie entweder im Backofen oder in einer Marroni-Pfanne rösten.

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 16. Oktober 2021 17:32
aktualisiert: 17. Oktober 2021 07:20