Welche Sonnenbrille passt zu dir?

Raphael Rohner, 29. März 2017, 06:39 Uhr
Der Frühling steht vor der Tür und wir gehen wieder mit unseren Lieblingssonnenbrillen raus. Wer sich in den ersten Sonnenstrahlen nicht mit dem vergilbten Openair-Modell räkeln will, kauft sich eine neue Sonnenbrille. Doch was zieht Mann und Frau sich über die Nase?
Kaum ein anderes Accessoire macht im Sonnenlicht einen besseren Eindruck als eine passende Sonnenbrille. Wir haben die besten Tipps für das dunkle Glas im Frühling.

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Wenn du ein eher eckiges Gesicht hast:

Bei der Sonnenbrillen-Wahl gilt es darauf zu achten, dass das Modell die kantigen Formen durchbricht. Dies gelingt dir am besten mit runden oder ovalen Gläsern, die ruhig auch etwas grösser sein dürfen. Falls dein Gesicht über ein quadratisches Profil verfügt, kannst du dieses mit einem hohen Bügeleinsatz perfekt etwas in die Länge ziehen. Dir stehen Sonnenbrillen im Aviator- und Eye-Cat-Stil am besten, denn sie lassen deine markanten Gesichtszüge weicher erscheinen. Dies gilt auch für runde und ovale Modelle. Verstärkt wird der Effekt durch helle Farben und filigrane Gestelle.

Von eckigen und kleinen Fassungen solltest du besser die Finger lassen, da sie deine Gesichtsform noch mehr betonen. Ausser du bist Karl Lagerfeld...

Der Modezar Karl Lagerfeld trägt stilsicher Brille. (AP Photo/Dima Gavrysh)
Der Modezar Karl Lagerfeld trägt stilsicher Brille. (AP Photo/Dima Gavrysh)

Ist dein Gesicht eher herzförmig:

Sonnenbrillen mit runden und ovalen Gläsern sind bei dir die perfekte Wahl, am besten randlos oder mit dünnen Fassungen und dezenten Bügeln.

Nicht geeignet sind für dich Brillen mit breiten, dunklen Bügeln und Fassungen, die deine breiten Wangenknochen noch mehr betonen. Auch Pilotenbrillen sollten nicht die erste Wahl sein, es sei denn, sie gefallen dir unglaublich gut. Hauptsache du fühlst dich wohl.

Britney Spears hat den Durchblick.
 (KEYSTONE/AP Photo/Hermann J. Knippertz)
Britney Spears hat den Durchblick. (KEYSTONE/AP Photo/Hermann J. Knippertz)

Falls du ein eher rundes Gesicht hast:

Sonnenbrillen mit eckigen Fassungen sehen bei dir besonders toll aus. Letzteres gilt auch für auffällige, dunkle und markante Modelle, die dein Gesicht schmaler wirken lassen.

Unvorteilhaft wirken bei dir runde und kleine Fassungen, die nicht nur deine runde Gesichtsform betonen, sondern dich auch kindlich erscheinen lassen.

Er kann tragen was er will: Zucchero.
(KEYSTONE/Franco Greco)
Er kann tragen was er will: Zucchero. (KEYSTONE/Franco Greco)

Bist du mit einem ovalen Gesicht gesegnet:

Grundsätzlich kannst du fast alle Brillenmodelle tragen und auch zu sehr extravaganten Modellen greifen. Falls erwünscht, können mit bestimmten Formen Akzente in deinem Gesicht gesetzt werden. Wünschst du härtere Züge, so leg dir eine kantige Brille zu. Falls du dein Gesicht eher weicher erscheinen lassen möchtest, sind runde Gläser die perfekte Wahl.

Sei vorsichtig bei kleinen, runden Brillen, denn diese wirken in deinem Gesicht rasch verloren. Zurückhaltung solltest du auch bei sehr schmalen Gläsern üben, da diese dein Gesicht noch mehr in die Länge ziehen.

Simonetta Sommaruga macht es vor wie man Brille trägt. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Simonetta Sommaruga macht es vor wie man Brille trägt. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Allgemeine Kauftipps

•UV-Schutz: Eine gute Sonnenbrille muss in erster Linie die Augen vor schädlichen UV-Strahlen schützen. Dokumentiert wird der Schutz durch das auf dem Bügel angebrachte CE-Symbol. Um ganz sicher zu sein, kannst du eine Brille beim Optiker auf ihre UV-Durchlässigkeit prüfen lassen.

•Blendschutz: Der Blendschutz (Kategorien 0 bis 4) hat nichts mit dem UV-Schutz zu tun. Für Mitteleuropa eignen sich Brillen der Kategorie 2, in südlicheren Regionen sowie in den Bergen und auf dem Wasser wird die Kategorie 3 empfohlen.

•Grösse: Die Gläser sollten so gross sein, dass die Augen von allen Seiten durch einfallende Sonnenstrahlen bzw. Reflektionen optimal geschützt sind.

•Tragekomfort: Die Brille darf bei raschen Kopfbewegungen nicht verrutschen und die Passform sollte angenehm sein (nicht drückende Bügel, evt. gepolsterte Nasenauflage).

•Sehqualität: Wenn du mit der Brille in die Ferne schaust, dürfen glatte Kanten keine Dellen haben.

Buchstaben bei Schriftdokumenten sollten klar und deutlich zu erkennen sein. Ampelfarben müssen unbedingt zu erkennen sein (braune und graue Gläser verfälschen Farben am wenigsten).

•Farbwahl: Falls du sehr hellhäutig bist, solltest du bei den Gläsern einen warmen Ton dem harten Schwarz und bei der Fassung eine Gold- der Metallfassung vorziehen. Denn letztere lassen dich noch blasser aussehen.

•Dem Typ treu bleiben: Nimm dir Zeit bei der Brillenwahl und bleib deinem Typ treu. Falls du dich schon seit Jahren mit einer Pilotenbrille oder einem Wayfarer-Modell am wohlsten fühlst, dann lass dir von einem Verkäufer keinen anderen Stil aufschwatzen. Du musst nicht zwingend jeden Trend mitmachen.

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Raphael Rohner
veröffentlicht: 29. März 2017 06:39
aktualisiert: 29. März 2017 06:39