ESC-Finale

Marius Baer noch nicht zufrieden: «Werden für den Final etwas ändern»

14. Mai 2022, 08:30 Uhr
Der 29-jährige Appenzeller Marius Bear hat den Einzug ins ESC-Finale geschafft. Am Samstag ist es soweit – wie es dem Musiker in Turin ergeht, wie er sich fühlt und was er vor dem Finale macht, erfährst du hier.
Marius Bear voller Zuversicht in Turin: Der Appenzeller Musiker vertritt am Eurovision Song Contest 2022 die Schweiz mit der emotionalen Ballade «Boys Do Cry».
© Keystone/GIAN EHRENZELLER

Mit seinem Song «Boys Do Cry» hat Marius Bear den Einzug ins ESC-Finale geschafft. Am Samstag darf der 29-jährige Appenzeller Musiker sein Lied vor einem Millionenpublikum vortragen.

Marius Bear, was macht der Einzug ins Finale mit deiner Gefühlswelt?

Es ist einfach «crazy»! Nach dem Finaleinzug habe ich fast einen Tisch zusammengeschlagen, weil ich mich so gefreut habe. Hinter der Bühne haben wir uns alle umarmt, einfach schön. Der grösste Druck ist jetzt weg, wir sind im Finale und können es jetzt geniessen. Es ist wunderschön, dass wir bald vor 200 Millionen Menschen spielen können.

Wie habt ihr gefeiert?

Gross zum Feiern sind wir nicht gekommen. Bis Morgens um 2 Uhr sind wir in der Konzertlocation geblieben, haben Interviews geführt und Organisatorisches besprochen. Als wir um etwa 3 Uhr Nachts im Hotel angekommen sind, habe ich noch ein Bier getrunken und bin dann völlig erschöpft ins Bett gefallen.

Bist du zufrieden mit dem Halbfinal oder wirst du fürs grosse Finale noch etwas ändern?

Wäre ich jetzt schon zufrieden, dann wäre ich kein Künstler – es gibt immer etwas, das es zu verbessern gibt und man muss immer im letzten Moment noch etwas drehen und machen. Ausserdem haben wir auch noch ein neues Element im Song, es wird also nicht genau die gleiche Show sein wie im Halbfinale.

Welchem anderen Land würdest du deine Stimme geben?

Ich würde meine Stimme Nadir Rustamli aus Aserbaidschan geben. Er ist so ein super herziger und lieber Typ mit einer unglaublichen Stimme. Neben all den grossen Favoriten ist er einfach ein riesiger Schatz.

Was läuft bei euch jetzt noch bis zum grossen Finale?

Eigentlich gibt es nicht viel ausser singen, Pause machen, Medientermine, wieder Pause machen und weitersingen. Ausserdem haben wir noch Hauptproben, eine Juryshow und dann geht das grosse Finale los.

Wie ist die Stimmung in Turin?

Die Stimmung ist super! Wir haben zwei kleine Shows gemacht. Einmal Strassenmusik vor einem ESC-Shop, was toll war. Nach fünf Minuten waren rund 300 Leute um uns herum und haben zugehört. Den zweiten Auftritt konnten wir im Eurovillage durchführen – das hat mich direkt ein bisschen in Festival-Stimmung gebracht. Ich freue mich riesig auf den Sommer und die Openairs!

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 14. Mai 2022 08:30
aktualisiert: 14. Mai 2022 08:30
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