USA

«Dauerbrenner auf Twitter» – Musk will ManUtd doch nicht kaufen

17. August 2022, 09:00 Uhr
Erst sorgt der exzentrische Tech-Milliardär Elon Musk in der Sportwelt mit seinem Tweet zum Kauf von Manchester United für Aufregung, dann rudert er wieder zurück.
Der Tesla-Gründer und Technologie-Star Elon Musk sorgt mit seinen Äusserungen zum Kauf des Fussball-Clubs Manchester United einmal mehr für viel Wirbel. (Archivbild)
© KEYSTONE/AP/Jae C. Hong

«Das ist ein langjähriger Scherz auf Twitter. Ich kaufe keine Sportteams», twitterte der Tesla-Chef. «Standup ist meine Nebenbeschäftigung.» Zuvor hatte der 51-Jährige in dem sozialen Netzwerk, in dem er mehr als 103 Millionen Follower hat, geschrieben: «Ausserdem kaufe ich Manchester United. Gern geschehen.»

Schon da war zu vermuten, dass es eher einer seiner skurrilen Witze war. Denn in demselben Twitter-Thread hatte er zuvor mitgeteilt: «Um es klarzustellen, ich unterstütze die linke Hälfte der Republikanischen Partei und die rechte Hälfte der Demokratischen Partei!»

Musks Ankündigung zum möglichen Kauf des sportlich kriselnden Klubs hatte nach sechs Stunden schon über 470'000 «Likes». Zuvor hatten einige Fans des Vereins, das in der Premier League als Tabellenletzter einen Fehlstart hinlegte, Musk via Twitter aufgefordert, einen Kauf des Vereins in Betracht zu ziehen.

Rechtsstreit wegen Twitter

Derzeit steckt Musk mit Twitter in einem Rechtsstreit, weil er die rund 44 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Kurznachrichtendienstes wieder abblasen will. Und der Visionär ist bekannt für seine Twitter-Kapriolen. So hatte er Ende April – zwei Tage nachdem der Vorstand von Twitter sein unaufgefordertes Angebot zum Kauf des Unternehmens angenommen hatte – getwittert: «Als Nächstes kaufe ich Coca-Cola, um das Kokain wieder beizumischen.»

(sda/jaw)

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. August 2022 05:42
aktualisiert: 17. August 2022 09:00
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