Frölein Da Capo wird Kolumnistin der "Schweizer Familie"

26. August 2015, 12:06 Uhr
Frölein Da Capo jobbte 2010-2012 als "sonntägliche Zwei-Minuten-Trulla", wie sie sagt, bei "Giacobbo/Müller" (Bild SRF)
Frölein Da Capo jobbte 2010-2012 als "sonntägliche Zwei-Minuten-Trulla", wie sie sagt, bei "Giacobbo/Müller" (Bild SRF)
© SRF/Christian Lanz
Frölein Da Capo, bürgerlich Irene Brügger, hat am Mittwoch ihr Gesellenstück für die Kolumne der "Schweizer Familie" abgeliefert. Die Nachfolgerin von Milena Moser sinniert darin über den Horror vacui, versichert aber, dass in ihr als Bierliebhaberin Ideen gären.

Und die seien "saugut", schliesslich hätten sie und ihre Familie 300 Schweine im Stall stehen, liest man im zugehörigen Interview. Der Job als Kolumnistin liege ihr, weil sie "rüüdig guet" aus Mücken Elefanten machen könne, verrät die Bauersfrau und Kabarettistin. "Ich mag schriftliche, kurze Momentsachen mit einer genialen Pointe". Ihre für verschiedene Medien geschriebenen "Momentsachen" erscheinen übrigens Ende Monat als Buch unter dem Titel "Episödali - Gschrebnets & Zeichnets".

Der Mundart will die Willisauerin in ihren Bühnenprogrammen treu bleiben. "Ich plane keine grenzsprengende Karriere", sagt sie, "eigentlich plane ich generell nichts". Und wenn doch, dann kommt es oft anders als gedacht. So wollte Brügger ursprünglich Serviertochter werden.

Sie machte stattdessen das KV, liebäugelte mit der Kunst, wurde aber von der Luzerner Kunsthochschule abgelehnt. Jetzt zeichnet sie halt unakademisch - beispielsweise einen Güggel mit Zapfen im Hintern - den Zapfhahn.

In der Guggemusig lernte das Frölein das unhandliche Euphonium kennen, das es heute noch in jedem Programm begleitet. Eine Karriere als Rockerin brach Da Capo ab, nachdem sie sich bei Proben in einem Luftschutzkeller einen Tinnitus geholt hatte.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 26. August 2015 12:06
aktualisiert: 26. August 2015 12:06