GC-Chef fühlte sich in der Schule eingeengt

18. Dezember 2016, 14:05 Uhr
GC-Präsident Stephan Anliker hat trotz schlechten Erinnerungen an die Schulzeit eine glückliche Kindheit erlebt. (Archivbild)
GC-Präsident Stephan Anliker hat trotz schlechten Erinnerungen an die Schulzeit eine glückliche Kindheit erlebt. (Archivbild)
© Keystone/ANTHONY ANEX
Stephan Anliker, Architektur-Unternehmer und Chef der Zürcher Grasshoppers (GC), hat schlechte Erinnerungen an die Schulzeit: «Oh ja, ich ging tatsächlich sehr ungern zur Schule. In der Schule fühlte ich mich immer eingeengt.»

Im Interview mit dem «Sonntagsblick» äusserte der 59-Jährige seine Vermutung, vielleicht genau deshalb schon früh selbstständiger Unternehmer geworden zu sein. Als ebenso prägend bezeichnet er aber auch den Umstand, in seinem Leben viel Glück gehabt zu haben. Dies, obwohl er sich als Dreijähriger unter dem Küchentisch versteckte, als eine Frau der Adoptionsbehörde vorbeikam, um ihn von seiner vermutlich überforderten Mutter wegzuholen.

«Ich kenne die wahren Gründe allerdings nicht», so Anliker. Ein Versuch seiner Frau, mit seiner leiblichen Mutter Kontakt aufzunehmen, sei gescheitert. Damit hadert der Geschäftsmann nicht: «Auch heute noch sind meine Adoptiveltern einfach Mutter und Vater, so wie sie meine leiblichen Eltern wären.»

Quelle: SDA
veröffentlicht: 18. Dezember 2016 13:48
aktualisiert: 18. Dezember 2016 14:05