Keine Ermittlungen mehr gegen Mel Gibson nach angeblichem Ausraster

4. September 2015, 12:11 Uhr
Mel Gibson droht einer Fotografin mit einer Verleumdungsklage. (Archivbild)
Mel Gibson droht einer Fotografin mit einer Verleumdungsklage. (Archivbild)
© Keystone
Die australische Polizei hat ihre Ermittlungen gegen Mel Gibson wegen eines angeblichen Ausrasters gegenüber einer Fotografin eingestellt. Trotzdem könnte die Affäre doch noch die Gerichte beschäftigen.

Laut Medienberichten vom Freitag könnte Gibson nun seinerseits den Arbeitgeber der Fotografin, die Zeitung "Daily Telegraph", wegen Verleumdung verklagen. Die Frau denkt offenbar ihrerseits über eine Zivilklage nach.

Der Vorfall soll sich vor knapp zwei Wochen vor einem Kino in Sydney zugetragen haben. Die Fotografin Kristi Miller beschuldigte den 59-jährigen Schauspieler, sie gestossen, wüst beschimpft und bespuckt zu haben, weil sie ihn mit seiner Freundin Rosalind Ross fotografiert hatte.

Gibson sei völlig ausser sich gewesen, sie habe schon befürchtet, er werde ihr gleich ins Gesicht schlagen, doch habe seine Freundin dies verhindert, berichtete Miller. Gibsons Agent wies die Vorwürfe damals umgehend zurück. Es habe keinerlei "körperlichen Kontakt" zwischen dem Schauspieler und der Fotografin gegeben. Diese habe vielmehr ihn und seine Freundin belästigt.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 4. September 2015 12:11
aktualisiert: 4. September 2015 12:11