Max Simonischek könnte niemals sesshaft werden

René Rödiger, 11. September 2015, 17:13 Uhr
Max Simonischek (r) - hier in "Der Verdingbub" - schätzt an Schweizer Filmsets die vertraute Atmosphäre (Handout).
Max Simonischek (r) - hier in "Der Verdingbub" - schätzt an Schweizer Filmsets die vertraute Atmosphäre (Handout).
© SRF/C-Films/Ascot-Elite
Der in Zürich aufgewachsene Wahlberliner Max Simonischek ("Der Verdingbub", "Akte Grüninger") hat wegen seiner zahlreichen Engagements im deutschen Sprachraum oft Heimweh nach Familie, Freunden und Partnerin. Dennoch möchte er weder sesshaft werden noch kürzer treten.

Zur Zeit führt er erstmals Regie: Franz Kafkas "Der Bau" soll am 26. September am Theater Neumarkt in Zürich Premiere feiern. "Mich reizte die grosse Verantwortung", verriet er der Zeitschrift "Gala". Und er habe wissen wollen, ob Theaterregie wirklich so schwer sei, wie alle behaupten. Und in der Tat: Sie sei es.

Auch als Filmschauspieler arbeitet der österreichisch-schweizerische Doppelbürger immer wieder gern in der Schweiz: nach "Der Verdingbub", "Am Hang" und "Akte Grüninger" derzeit in der TV-Serie "Gotthard". An Schweizer Filmsets schätze er die familiäre Atmosphäre, die ihm ein Gefühl der Geborgenheit verleihe, sagt er.

René Rödiger
Quelle: SDA
veröffentlicht: 11. September 2015 13:40
aktualisiert: 11. September 2015 17:13