Miss Ostschweiz: «Es ist so eine Art Ehre»

René Rödiger, 1. Februar 2017, 12:54 Uhr
Weil dieses Jahr keine Miss-Ostschweiz-Wahl stattfindet, bleibt die Wattwilerin Lara Storchenegger (23) ein Jahr länger die offiziell «schönste Ostschweizerin». Das hält sie davon.
Lara Stochenegger, wie fühlt es sich an, vielleicht die letzte Miss Ostschweiz zu sein?

Einerseits finde ich es schade für all die jungen Frauen, die dieses Jahr Miss hätten werden wollen. Andererseits ist es für mich natürlich schön.

Wieso schön?

Naja, es ist so eine Art Ehre.

Hat dir der Veranstalter schon gesagt, dass du für mindestens zwei Jahre Miss bleibst?

Er hat mich mal angerufen und gesagt, dass es vielleicht dieses Jahr keine Wahl gebe. Und ob ich Lust hätte, nochmals ein Jahr weiterzumachen.

Wie ist denn die Zeit als Miss Ostschweiz?

Ich habe meine Erfahrungen sammeln können. Es war eine schöne Zeit. Ich hatte zwar nicht so viele Aufträge, aber immerhin genug.

Du warst ja schon vorher Model. Wurden es nicht mehr Aufträge?

Nein, es waren etwa gleich viele wie zuvor.

Was macht man denn so als Miss?

Ich bin bei den Sponsoren aufgetreten. Und an einigen Modeschauen und an der Hochzeitsmesse.

Das tönt nicht danach, als ob man damit das grosse Geld macht.

Nicht wirklich. Ich verdiene mein Geld mit meinem Job beim Coop. Modeln ist mehr so ein Hobby.

Ist ein Leben als Model denn noch dein Traum?

Es war eine schöne Erfahrung, aber als Hauptberuf will ich das nicht machen.

(Interview: Sarah Lippuner)

René Rödiger
veröffentlicht: 1. Februar 2017 10:57
aktualisiert: 1. Februar 2017 12:54