Mit erfundenem Pilzli-Trip den LSD-Erfinder überzeugt

René Rödiger, 11. Januar 2016, 13:23 Uhr
Ein gern gesehener Gast am Zurich Film Festival: Am Sonntagabend schreitet Martin Suter (hier an der ZFF-Opening Night) erneut über den Grünen Teppich (Archiv).
Ein gern gesehener Gast am Zurich Film Festival: Am Sonntagabend schreitet Martin Suter (hier an der ZFF-Opening Night) erneut über den Grünen Teppich (Archiv).
© /KEYSTONE/WALTER BIERI
Bald kommt die Verfilmung von "Die dunkle Seite des Mondes" ins Kino. Martin Suter wurde immer wieder für die Authentizität des von ihm im Buch beschriebenen Pilz-Trips gelobt. Selbst LSD-Erfinder Albert Hofmann war beeindruckt. Erlebt hat Suter so einen Trip nie.

Er habe andere Erfahrungen gemacht und diese "mit Fantasie und den Zauberpilzerfahrungen anderer Leute" gemischt, sagte der Autor der "CoopZeitung".

Offensichtlich sei ihm das gut gelungen, denn gleich nach Erscheinen des Romans 2000 setzte sich der damals schon 94-jährige Entdecker des LSD, Albert Hofmann, mit ihm in Verbindung. Die Tripbeschreibung hatte dem Chemiker gut gefallen - und dieser hatte im Gegensatz zu Suter mit psychoaktiven Pilzen experimentiert. Aus dem Kontakt mit Hofmann sei eine Freundschaft entstanden, erzählte Suter.

René Rödiger
Quelle: SDA
veröffentlicht: 11. Januar 2016 13:10
aktualisiert: 11. Januar 2016 13:23