9 Fakten zum 30. Geburi

«Pretty Woman» ohne Julia Roberts? Fast wär's passiert

23. März 2020, 16:43 Uhr
Diesen Montag vor 30 Jahren feierte «Pretty Woman» Premiere. Der Film über eine Prostituierte und einen Geschäftsmann, die sich verlieben, hat auch heute noch Kult-Status. Zum runden Geburtstag haben wir ein paar spannende Fakten zum Film ausgegraben.

Das Lachen, die roten Haare – und die Netzstrümpfe. Julia Roberts spielte sich 1990 in «Pretty Woman» als Prostituierte Vivian in die Herzen der Kinozuschauer. Die Liebesgeschichte zwischen Vivian und dem reichen Geschäftsmann Edward, gespielt von Richard Gere, hat auch 30 Jahre nach der Premiere noch immer Kult-Status. Eigentlich hätte eine ganz andere Schauspielerin den Part der Vivian übernehmen sollen. Welche das war und weitere spannende Fakten zu «Pretty Woman» erfährst du hier:

  • Julia Roberts war nicht die erste Wahl für die Rolle der Vivian. Zahlreiche Schauspielerinnen aus der A-Riege Hollywoods wurden in Betracht gezogen. Allen voran: Molly Ringwald. Die Schauspielerin war bekannt aus Filmen wie «The Breakfast Club» oder «16 Candles». Allerdings lehnte sie die Rolle ab. 

  • Im ersten Entwurf des Drehbuchs gab es für Vivian und Edward kein Happy End. In einem Interview mit Schauspielkollegin Patricia Arquette erklärt Julia Roberts das ursprüngliche Ende: «Er warf sie aus dem Auto, warf ihr das Geld als Erinnerung hinterher, fuhr einfach weg und liess sie in einer schmutzigen Gasse zurück.» Dieses Ende wurde allerdings umgeschrieben, als Disney als Produktionsfirma einstieg.

  • In dieser Fassung hatte der Film auch noch einen anderen Titel. «Pretty Woman» hiess zuvor «3000». Dieser Titel war eine Anspielung auf die 3000 Dollar, die Vivian für ihre Dienste in Anspruch nahm.

  • Wer denkt, auf dem legendären Filmplakat sei alles echt, hat sich getäuscht. Julia Roberts erhielt für das Poster ein Body-Double, die Schauspielerin Shelley Michelle. Lediglich Roberts Kopf wurde auf den Körper retouchiert.

  • Die Szene, in der Richard Gere das Schmuckkästchen zuschnappen lässt und Julia Roberts laut loslacht, war improvisiert. Dem Regisseur gefiel sie aber so gut, dass sie im Film gelassen wurde.

  • Die Halskette aus dem Schmuckkästchen kostete 250'000 Dollar. Während die Szenen mit der Kette gedreht wurde, stand ununterbrochen ein bewaffneter Sicherheitsmann hinter dem Regisseur.

  • In der Szene, in der Vivian in der Badewanne singt, wurde so viel Seife verwendet, dass sich Julia Roberts rote Haarfarbe aufgelöst hat. Die Schauspielerin musste ihre Haare spät in der Nacht nachfärben.

  • Während einer Sex-Szene wurde Julia Roberts so nervös, dass auf ihrer Stirn eine Vene sichtbar wurde. Der Regisseur Gary Marshall und Richard Gere mussten Julia Roberts Stirn massieren, bis die Vene wieder verschwand. 

  • Im Film besuchen die beiden Protagonisten die Oper «La Traviata». Diese wurde nicht zufällig gewählt. Die Oper handelt von einer Prostituierten, die sich in einen reichen Geschäftsmann verliebt.

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    Quelle: FM1Today
    veröffentlicht: 23. März 2020 15:37
    aktualisiert: 23. März 2020 16:43