Schöppelimunggi und Houderebäseler krampfen für Franz Hohler

17. August 2015, 10:13 Uhr
Das «Totemügerli» ist Franz Hohlers vierte Säule (Archiv)
© /KEYSTONE/GAETAN BALLY
«Es rührt mich immer wieder, wie Schöppelimunggi und Houderebäseler für mich krampfen», sagt Franz Hohler. Jede Ausstrahlung seines «Totemügerlis» im Radio bringt ihm 140 Franken. Mit 72 arbeitet der Autor aber immer noch so fleissig, dass er eine Sekretärin braucht.

Ein Sesselkleber sei er aber nicht, wehrt sich Hohler im Interview mit der «Berner Zeitung», «ich lese immer im Stehen» - und das etwa einmal wöchentlich für eine Gage von 800 Franken im Minimum. Mit Rente und Buchtantiemen dürfte da ganz hübsch was zusammenkommen.

Muss es auch, schliesslich hat Hohler eine Sekretärin zu entlöhnen. Was die denn so den lieben langen Tag mache, fragte die «Berner Zeitung»?«Sie ist meine Telefonistin, meine Archivarin, mein Reisebüro und meine Computersupporterin. All das in einem 40-Prozent-Pensum», sagt Hohler.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 17. August 2015 10:13
aktualisiert: 17. August 2015 10:13