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Wenn «George Clooney» Fans anpumpt

Laurien Gschwend, 7. Februar 2018, 15:19 Uhr
Betrüger lassen sich derzeit etwas besonders «Kreatives» einfallen, um an Geld zu kommen: Sie geben sich als George Clooney aus, der für einen Filmdreh einen finanziellen Zustupf braucht.

Auch wenn es sich bei der George-Clooney-Masche um einen für viele offensichtlichen Betrug handelt, fallen Personen darauf herein, wie das österreichische Fernsehen «ORF» berichtet. Betrüger würden im Namen von Hollywood-Star George Clooney Mails an Wildfremde verschicken. Der Textinhalt: Dem Schauspieler sei während Dreharbeiten in Afrika die Kohle ausgegangen - weshalb er einen Kredit benötige. Das Geld bringe Clooney seinen Helfern am Wiener Flughafen höchstpersönlich zurück, so das Versprechen, das nicht eingehalten wird.

«Den Hausverstand einschalten»

Vincenz Kriegs-Au, Mediensprecher des österreichischen Bundeskriminalamts, warnt vor vermeintlichen George-Clooney-Nachrichten: «Grundsätzlich gibt es einen Tipp von uns: dass man den Hausverstand einschaltet.»

Erfinderische Ostschweizer Betrüger

In der Ostschweiz ist der George-Clooney-Trick nicht verbreitet, sagt Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. «Betrüger sind aber auch bei uns erfinderisch. Sie geben sich beispielsweise als Handwerker aus.» Im oben genannten Fall werde Clooneys Sympathie ausgenutzt, um an Geld zu kommen.

Laurien Gschwend
Quelle: red.
veröffentlicht: 7. Februar 2018 15:19
aktualisiert: 7. Februar 2018 15:19