US-Einwanderungspolizei nimmt 680 illegale Einwanderer fest

Werden in Handschellen abgeführt: Die US-Behörden nehmen in Morton im US-Staat Mississippi mehrere Mitarbeiterinnen eines Lebensmittelbetriebs wegen illegaler Einwanderung fest.
Werden in Handschellen abgeführt: Die US-Behörden nehmen in Morton im US-Staat Mississippi mehrere Mitarbeiterinnen eines Lebensmittelbetriebs wegen illegaler Einwanderung fest. © KEYSTONE/AP/ROGELIO V. SOLIS
Beim Vorgehen gegen die illegale Einwanderung haben die US-Behörden im Südstaat Mississippi fast 700 Migranten ohne gültige Papiere festgenommen. Diese stammten demnach vor allem aus Lateinamerika.

Ein Staatsanwalt sagte, rund 680 Migranten seien am Mittwoch bei Razzien in lebensmittelverarbeitenden Betrieben von der Einwanderungspolizei ICE in Gewahrsam genommen worden.

«Sie müssen sich an unsere Gesetze und Regeln halten», sagte Staatsanwalt Mike Hurst über die Migranten. «Sie müssen auf legalem Wege hierher kommen, oder sie sollten gar nicht kommen.» Der Staatsanwalt richtete auch eine Warnung an die Betriebe, die die Migranten eingestellt hatten: Wer illegale Einwanderer einstelle, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen, und damit gegen US-Recht verstosse, werde zur Rechenschaft gezogen.

US-Präsident Donald Trump hat den Kampf gegen die illegale Einwanderung zu einem seiner politischen Hauptanliegen gemacht. Im Juni kündigte er an, die Einwanderungspolizei werde damit beginnen, «Millionen» illegaler Einwanderer aus den USA auszuweisen.

(SDA)


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