Amok: Trump verwechselt Städte

US-Präsident Donald Trump ist in seiner Ansprache an die Nation am Montag ein Fehler mit den Orten der jüngsten Attacken unterlaufen.
US-Präsident Donald Trump ist in seiner Ansprache an die Nation am Montag ein Fehler mit den Orten der jüngsten Attacken unterlaufen. © KEYSTONE/AP/EVAN VUCCI
US-Präsident Donald Trump ist in seiner Ansprache an die Nation am Montag zu den Bluttaten in El Paso und Dayton mit mehr als 30 Toten ein Lapsus unterlaufen. «Möge Gott die Erinnerung an diejenigen segnen, die in Toledo umgekommen sind.»

Dies sagte Trump in der im Fernsehen am Montag übertragenen Rede. Toledo liegt zwar wie Dayton ebenfalls im Bundesstaat Ohio – die Stadt ist aber mehr als 200 Kilometer Luftlinie entfernt. In dem vom Weissen Haus später erstellten Transkript der Ansprache ist der Satzteil «in Toledo» zwar vermerkt, er wurde aber durchgestrichen.

Allerdings war der republikanische US-Präsident nicht der einzige, der die Orte durcheinanderbrachte. Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden, der sich um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bei der Wahl 2020 bewirbt, sprach nach Angaben von US-Medien von «den tragischen Geschehnissen in Houston und am Tag zuvor in Michigan».

Später korrigierte Biden sich den Berichten zufolge auf der Veranstaltung am Sonntag in San Diego. Houston liegt wie El Paso im Bundesstaat Texas, aber mehr als 1000 Kilometer Luftlinie entfernt. Michigan ist der Bundesstaat nördlich von Ohio. In den Städten El Paso und Dayton hatten am Wochenende zwei Todesschützen unabhängig voneinander insgesamt mehr als 30 Menschen getötet.

(SDA)


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