Kiosk soll ohne Kassiererin auskommen

Die Kioskbetreiberin Valora testet kleinformatige Kioske, die rund um die Uhr geöffnet sind. Der Zugang und der Einkauf wird über eine App geregelt.(Symbolbild)
Die Kioskbetreiberin Valora testet kleinformatige Kioske, die rund um die Uhr geöffnet sind. Der Zugang und der Einkauf wird über eine App geregelt.(Symbolbild) © KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI
Der Kioskbetreiber Valora plant die Einführung von kleinformatigen Kiosken mit automatisiertem Checkout. Zugang, Einkauf und die Bezahlung sollen dabei über eine App geregelt werden.

Das neue Format «k kiosk box» werde in Zusammenarbeit mit dem Start-up-Unternehmen AiFi aus dem Silicon Valley entwickelt, teilte Valora am Mittwoch mit. Es ist vorgesehen, dass Kunden mittels Applikation den kleinformatigen Laden betreten, die Produkte auswählen und dann ohne einen Scanvorgang den Laden wieder verlassen können.

Künstliche Intelligenz statt Kiosk-Kassiererin

Ermöglicht wird dies durch eine Kombination von künstlicher Intelligenz, Edge Computing und skalierbarer Sensorfusionstechnologie. Noch im laufenden Jahr wird das System getestet. Der genaue Standort dafür werde zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert. Vorgängig müssten aber noch verschiedene Aspekte der Datenschutzkonformität geprüft werden.

Läden sind 24/7 geöffnet

Je nach rechtlichen Rahmenbedingungen und Mietverträgen sollen die Läden mit dem neuen Konzept «idealerweise» an 7 Tagen in der Woche während 24 Stunden geöffnet sein, heisst es weiter. Neben dem gängigen Kiosksortiment sollen auf rund 20 Quadratmetern auch Frischprodukte angeboten werden.

Bereits im Dezember hat Valora die Eröffnung von avec-Boxen angekündigt, die ebenfalls ohne Kassen auskommen. Im Gegensatz zu den heute angekündigten Kiosk-Boxen müssen in diesem Format die Produkte aber gescannt werden.

(SDA)


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