Vermisster Thurgauer tot aufgefunden

Der vermisste Berggänger aus dem Thurgau ist tot. (Themenbild)
Der vermisste Berggänger aus dem Thurgau ist tot. (Themenbild) © Keystone/Alessandro Della Bella
Traurige Gewissheit: Der 25-jährige Thurgauer, der seit acht Monaten im Säntisgebirge vermisst wurde, ist tot geborgen worden. Der Berggänger war laut der Polizei verunfallt.

Am letzten Mittwoch wurde in unwegsamem Gebiet am Fusse des Säntis eine Leiche gefunden. Die DNA-Untersuchung im Institut für Rechtsmedizin St.Gallen ergab ohne Zweifel, dass es sich um den seit dem 12. November 2017 vermissten 25-jährigen Thurgauer handelt, schreibt die Thurgauer Kantonspolizei am Freitag. Zudem hat die Untersuchung bestätigt, dass der Mann im Gebirge verunfallt ist.

«Sofort klar, dass etwas nicht stimmt»

Der Thurgauer war an einem Wochenende im November nicht mehr von seiner Bergtour zurückgekehrt, worauf ihn Angehörige als vermisst meldeten. «Als ich ihn am Sonntagabend nicht erreicht habe, war mir sofort klar, dass etwas nicht stimmt», sagte der Bruder des erfahrenen Berggängers gegenüber FM1Today.

Hilfsmittel ausgeschöpft

Es wurde eine intensive, mehrtägige Suchaktion ausgelöst, die wegen der prekären Wetterverhältnisse mit starken Schneefällen und akuter Lawinengefahr ohne Ergebnis blieb. «Es wurden sämtliche Hilfsmittel eingesetzt. Am Donnerstagabend musste die Einsatzleitung feststellen, dass diese ausgeschöpft sind», teilte die Polizei mit. Die Suche wurde vorläufig eingestellt und im Frühsommer fortgesetzt.

In der Hoffnung, den Sportler lebendig zu finden, beteiligten sich am Einsatz die Alpine Rettung Schweiz, die Bergbahn, die Rega sowie mehrere Polizeikorps.

(Kapo TG/red.)


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