Halt dein Smartphone warm

Stephanie Martina, 7. Januar 2017, 17:09 Uhr
Im Winter leiden nicht nur wir unter der Kälte, sondern auch unsere Smartphones
Im Winter leiden nicht nur wir unter der Kälte, sondern auch unsere Smartphones
© iStock
Kälte und Elektronik waren noch nie die besten Freunde. Wer sein Smartphone oder Tablet in diesen Tagen zuerst extremer Kälte und danach wieder der Wärme im Haus aussetzt, sollte diese Tipps beachten, wenn er irreparable Schäden vermeiden will.

Wer früher sein Smartphone im Winter eisiger Kälte aussetzte und den noch kalten Akku zu Hause aufladen wollte, riskierte im schlimmsten Fall einen Kurzschluss oder gar eine Explosion. Zwar ist dieses Problem technisch schon längst behoben worden, doch noch immer vertragen sich Kälte und Elektronik nicht besonders gut. Allerdings sind heute nicht mehr die Akkus das Problem, sondern die Bildschirme. Denn bei Smartphones und Tablets können in den Touchscreens die Flüssigkeitskristalle einfrieren, was dazu führt, dass sie auf Berührungen nur noch verlangsamt oder gar nicht mehr reagieren.

Finger weg vom Föhn

Wer also den Winter unterschätzt, riskiert Schäden an Smartphone oder Tablet. Doch nicht immer lässt es sich vermeiden, diese elektronischen Geräte über längere Zeit der Kälte auszusetzen. Kommt das Gerät danach jedoch ins Warme, wird die Elektronik stark strapaziert. Deshalb sollten Nutzer darauf achten, dass sich ihr Smartphone oder Tablet nur langsam erwärmt. Wer sein iPhone mit dem Föhn aufwärmt oder es auf die Heizung legt, tut seinem Gerät keinen Gefallen. Denn ein abrupter Wechsel zwischen Kalt und Warm kann dazu führen, dass es zur Kondensation kommt. Schlimmstenfalls richtet die Nässe irreparable Schäden an. Das Wasser kann nämlich zu Kurzschlüssen oder Korrosion führen.

Auf Nummer sicher gehen

Wer an seinem Smartphone oder Tablet hängt und nichts riskieren will, sollte das Gerät ausschalten bevor er aus der Kälte ins Warme kommt. Um ihren Akku vor Kälteschäden zu schützen, schalten manche Smartphones bei extremer Kälte sogar automatisch ab.

Stephanie Martina
Quelle: red.
veröffentlicht: 7. Januar 2017 16:38
aktualisiert: 7. Januar 2017 17:09