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«Pokémon Go» ab sofort offiziell auch in der Schweiz erhältlich

Michael Ulmann, 16. Juli 2016, 14:45 Uhr
Das Warten für Monster-Jäger in der Schweiz hat ein Ende: Die Smartphone-App «Pokémon Go» von Nintendo und Niantic Labs ist ab sofort auch in der Schweiz für Android-Geräte und Apples iOS-Plattform offiziell verfügbar. Dies teilte der Hersteller auf Twitter mit.
Die Gedenkstätte Auschwitz hat die Macher von «Pokémon Go» aufgefordert, das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers aus dem Spiel zu entfernen. Auf dem Bild sind Pokémon-Jäger in den Niederlanden zu sehen. (Symbolbild)
© KEYSTONE/EPA ANP/PIROSCHKA VAN DE WOUW

Neben der Schweiz wird das Spiel in 25 weiteren Ländern ab Samstag verfügbar sein. Zuerst hiess es, dass Game sei erst ab Samstagabend offiziell in der Schweiz erhältlich, es ist jedoch schon jetzt verfügbar. Bislang konnte man das Handyspiel, bei dem die Nutzer auf die Suche nach kleinen virtuellen Taschenmonstern gehen, bloss in englischsprachigen Ländern und in Deutschland offiziell downloaden.

Dennoch löste das Game, das auf realen Geodaten basiert und vor allem im Freien gespielt wird, auch in der Schweiz schon vor dem offiziellen Verkaufsstart einen Hype aus. Die Nutzer hierzulande bedienten sich eines Kniffs. Sie erstellten Benutzerkonten in jenen Ländern, in denen das Spiel bereits freigeschaltet worden war.

Entwickler Niantic war vom Ansturm der Spieler in den ersten Ländern überrollt worden und hatte die internationale Markteinführung zunächst gebremst. Damit wollte die einstige Google-Tochter eine Überlastung der Server vermeiden.

Die Suva warnte bereits vor dem Spiel. Sie freut sich zwar, dass Gamer dank des neuen Smartphone-Spiels «Pokémon Go» an der frischen Luft sind und Kilometer um Kilometer zu Fuss abspulen, warnte aber vor Stolperfallen auf der Monsterjagd.

Besonders riskant sei das Treppensteigen. Die Suva rät: «Blick weg vom Handy auf die Stufen.» Um ein vorzeitiges Spielende zu verhindern, empfiehlt die Suva weiter, die Pokémons am Tag und nicht am dunklen Abend zu jagen.

Michael Ulmann
Quelle: sda/red
veröffentlicht: 16. Juli 2016 12:10
aktualisiert: 16. Juli 2016 14:45