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Auf dieses Gericht lohnt es sich, zu warten: Ragout mit Kartoffelstock

Tim Allenspach, 18. November 2022, 11:44 Uhr
Man hat ein Stück Fleisch vor sich, dass man einfach mit einer Gabel durchtrennen kann – dieser Moment ist unbezahlbar. Es ist sogar recht einfach, zu diesem butterzarten Ergebnis zu kommen. Es braucht nur etwas: Geduld. Aber es lohnt sich.

Quelle: FM1Today / Tim Allenspach

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Ragout ist ein uraltes Gericht. Früher war es nur eine Vorspeise (kann man schon mal so machen), aber heute wird es gut und gerne auch als Hauptgang gegessen. Zurecht. Vom zarten Fleisch mit der kräftigen Sauce kriegt man auch kaum genug. Und die Zubereitung ist echt easy, sofern du Geduld eine deiner Stärken nennst. Nicht? Dann kommen jetzt harte Stunden auf dich zu. Aber bleib dran, es lohnt sich!

Als erstes ums Fleisch kümmern. Dafür (solltest du das Fleisch am Stück gekauft haben) die Silberhaut vom Fleisch entfernen. Die Silberhaut ist diese dünne Lage Fett. Sie wird für dieses Rezept nicht gebraucht. Danach das Fleisch in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden und danach in grobe Würfel.

Zwiebeln, Karotten und Knoblauch schneiden. Die Zwiebeln und Karotten in feine Scheiben, den Knoblauch fein hacken.

Nun in einem Bräter oder einer grossen Pfanne ca. 1 EL Butter mit etwa 2 EL Öl erhitzen. Das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Danach Tomatenmark und Knoblauch dazugeben und alles ein bis zwei Minuten mit anrösten. Zwiebeln und Karotten dazugeben und gut mischen.

Alles mit dem Rinderfond und dem Rotwein ablöschen und aufkochen lassen. Herd dann auf niedrige Hitze zurückstellen. Jetzt kommt der schwierige Part. Während sich die ganze Wohnung mit dem immer besser werdenden Duft deines Ragouts füllt, ist Geduld gefragt. Das Ragout muss mindestens 2 Stunden einkochen. Aber hier gilt: wenn du mehr Zeit hast, lass es länger kochen. Somit wird die Sauce dicker und kräftiger im Geschmack. Also lass das Ragout ruhig auch 3 oder 4 Stunden auf dem Herd. Wichtig ist nur, dass die Hitze nicht zu hoch ist. Es sollte einfach nur mit einem Deckel bedeckt leicht köcheln.

Für den Kartoffelstampf kochst du deine Kartoffeln, bis sie weich sind. Dann gibst du etwas Öl und Butter dazu und zerstampfst die Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer. Mit Salz, Peffer und Muskat würzen und solange Öl oder Butter unterziehen, bis der Stampf geschmeidig ist. Optional kannst du auch noch ein wenig Trüffel oder Kräuter dazugeben.

Beides zusammen servieren und geniessen! Viel Spass beim Nachmachen und happy cooking!

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 18. November 2022 11:43
aktualisiert: 18. November 2022 11:44