Anzeige
Katastrophe

Mauritius kämpft mit Öl-Pest

9. August 2020, 16:45 Uhr
Mit teils improvisierten Mitteln kämpft der kleine Inselstaat gegen die Umweltkatastrophe an seiner Küste. Ein havariertes japanisches Schiff verliert nahe von Naturschutzgebieten tonnenweise Treibstoff.
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: CH Media Video Unit / AP

Der Frachter, der ohne Cargo auf dem Weg nach Brasilien war, ging vor zwei Wochen vor dem Inselstaat Mauritius auf Grund. Die Ursache dafür war bislang unklar. Zunächst sei versucht worden, das 300 Meter lange Schiff wieder flott zu machen, doch wegen der schlechten Wetterbedingungen habe man wenig Fortschritt machen können, teilte Nagashiki Shipping mit. Wegen eines Risses im Tank begann am Donnerstag dann, Öl auszulaufen. Umweltschützern zufolge droht der Umgebung, in dem mehrere Schutzgebiete liegen, eine Umweltkatastrophe. Regierungschef Pravind Jugnauth rief am Freitag den Umwelt-Notstand aus und bat um dringende Hilfe aus dem Ausland.

Der Inselstaat Mauritius mit seinen rund 1,3 Millionen Einwohnern liegt vor der Küste Madagaskars im Indischen Ozean und ist bei Touristen wegen seiner Strände, Korallenriffe und reichhaltigen Tierwelt sehr beliebt.

(SDA/red.)

Quelle: CH Media Video Unit
veröffentlicht: 9. August 2020 16:45
aktualisiert: 9. August 2020 16:45