Detonation in Minenwerfer als Unfallursache?

Bei einer Schiessübung im Kanton Glarus wurden vier Angehörige der Armee verletzt. (Archivbild)
Bei einer Schiessübung im Kanton Glarus wurden vier Angehörige der Armee verletzt. (Archivbild) © Keystone/Christian Beutler
Bei einer Übung auf dem Militärschiessplatz Wichlen in Elm GL wurden am Dienstag vier Personen verletzt. Ein Angehöriger der Armee erlitt schwere Verletzungen im Gesicht.

Zum Unfall kam es am Dienstagnachmittag bei einem Minenwerferschiessen der Infanterieschule 12.

Nach den ersten Ermittlungen sei es wahrscheinlich zu einer Detonation in einem Minenwerfer gekommen, sagte Mario Camelin, Sprecher der Militärjustiz, am Mittwoch auf Nachfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der genaue Unfallhergang werde abgeklärt: Untersuchungsrichter seien vor Ort, um Spuren und Daten zu sichern sowie Befragungen durchzuführen.

Einer der vier verletzten Soldaten wurde beim Unfall schwer im Gesicht verletzt. Er erlitt an Kiefer, Schädel und Zähnen Verletzungen, wie Armeesprecher Daniel Reist zur SDA sagte. Er muss im Spital bleiben und mehrfach operiert werden. Zwei Soldaten erlitten leichte Verbrennungen. Sie konnten zur Truppe zurückkehren, wie auch ein weiterer Soldat, der einen Schock erlitt.

Bis die Untersuchungsergebnisse vorliegen, hat der Chef Kommando Ausbildung alle Schiessen mit dem Minenwerfer 8,1 cm ausgesetzt.

(SDA/red.)


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