Vincenz-Stauffacher tritt erneut an

Susanne Vincenz-Stauffacher will in den Ständerat.
Susanne Vincenz-Stauffacher will in den Ständerat. © Michel Canonica / St.Galler Tagblatt
Susanne Vincenz-Stauffacher tritt beim zweiten Wahlgang zu den Ersatzwahlen für den Ständerat an. Die St.Galler FDP-Politikerin machte im ersten Wahlgang das zweitbeste Resultat.

Mit 25’071 Stimmen lag Susanne Vincenz-Stauffacher an zweiter Stelle im ersten Wahlgang für den freigewordenen Ständeratssitz von Karin Keller-Sutter. Am meisten Stimmen holte Beni Würth (CVP). Der 51-Jährige machte 37’613 Stimmen.

Die Parteileitung der FDP hat einstimmig beschlossen, im zweiten Wahlgang wieder auf Susanne Vincenz-Stauffacher zu setzen. Die 52-Jährige habe sich ebenfalls dazu bereit erklärt. «Die St.Galler Bevölkerung hat unser Engagement im Wahlkampf honoriert. Wir wollen der Stimmbevölkerung eine echte Auswahl bieten – auch im zweiten Wahlgang», sagt Kantonalpräsident Raphael Frei.

Frei: «Die Medien bezeichnen Beni Würth als Favoriten – Fakt ist aber: 60’230 Menschen haben ihn nicht gewählt. Unser Potenzial liegt in der höheren Wahlbeteiligung, hier wollen wir ansetzen.»

Der zweite Wahlgang findet am 19. Mai statt. Ebenfalls antreten werden SVP-Mann Mike Egger – was die Partei ebenfalls am Dienstag bekannt gab – und CVP-Kandidat Beni Würth, der als Favorit gilt.

(red.)


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