Von der Leyen als Kommissionspräsidentin nominiert

Geht es nach den EU-Staats- und Regierungschefs, dann soll die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen neue EU-Kommissionspräsidentin werden. Sie haben die konservative Politikerin am Dienstag in Brüssel nominiert. (Archiv)
Geht es nach den EU-Staats- und Regierungschefs, dann soll die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen neue EU-Kommissionspräsidentin werden. Sie haben die konservative Politikerin am Dienstag in Brüssel nominiert. (Archiv) © Keystone/AP/Markus Schreiber
Die EU-Staaten haben die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen offiziell als Präsidentin der EU-Kommission nominiert. Die Entscheidung fiel am Dienstag bei einem EU-Sondergipfel in Brüssel, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk auf Twitter mitteilte.

Die neue Kommissionschefin muss aber noch vom EU-Parlament bestätigt werden. Dies soll planmässig Mitte Juli geschehen. Von der Leyen wäre die erste Frau an der Spitze der Brüsseler EU-Behörde.

Der belgische Premierminister Charles Michel, ein Liberaler, wird demnach EU-Ratspräsident. Als Aussenbeauftragter haben sich die Staats- und Regierungschefs laut dem Luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel auf den spanischen Sozialisten Josep Borrell geeinigt.

Die konservative Französin Christine Lagarde, aktuell Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), ist für den Chefposten der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgesehen.

(SDA)


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