Marktstände fallen wie Dominosteine

Die Marktstände klappten reihenweise im toggenburgischen Lichtensteig zusammen.
Die Marktstände klappten reihenweise im toggenburgischen Lichtensteig zusammen. © zVg
In Lichtensteig hat es in der Nacht auf Samstag so stark gewindet, dass der Klaus- und Weihnachtsmarkt abgesagt werden musste. In Appenzell wird der Christchindlimarkt verschoben.

«Es tut uns sehr leid, aber wir müssen aus Sicherheitsgründen den Weihnachtsmarkt absagen», sagt René Perret, OK-Präsident vom Klaus- und Weihnachtsmarkt Lichtensteig im Toggenburg. In der Nacht auf Samstag haben die Organisatoren mehrmals die Marktstände wieder aufstellen müssen, weil sie durch die Sturmböen in sich zusammen stürzten.

Aufwind-Effekt in der Hauptstrasse

«In der Hauptstrasse hat es einen Aufwind-Effekt gegeben, die Stände sind wie Dominosteine umgefallen», sagt Perret. Der Markt kann nicht verschoben werden und fällt dieses Jahr ersatzlos aus. «Rund 2500 Menschen besuchen jeweils den Markt, doch wir könnten die Durchführung bei diesen Winden nicht verantworten.»

Christchindli-Markt in Appenzell verschoben

Am Samstagmorgen ist Perret nun damit beschäftigt, allen Marktfahrern abzusagen. «Vor allem den Haltern der Kamele und Esel mussten wir rechtzeitig Bescheid geben», sagt Perret. Die Tiere sind jeweils die Attraktion am traditionellen Weihnachtsmarkt in Lichtensteig.

Auch der Christchindli-Markt am Sonntag in Appenzell musste wegen Sturms abgesagt werden, dieser wird jedoch eine Woche auf den 16. Dezember verschoben, wie Appenzellerland Tourismus mitteilt.

Kaum Sturmschäden im FM1-Land

Gemäss Auskunft der Kantonspolizei St.Gallen, Thurgau und Appenzell AR/AI hat es in der Nacht auf Samstag kaum Schäden wegen Sturmtief Marielou gegeben.


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