Kantonsparlament

120 Bündner Parlamentarier tagen wieder Schulter an Schulter

19. Oktober 2020, 15:17 Uhr
Die Mitglieder des Bündner Parlaments tagen Schulter an Schulter und tragen Masken. Am Montag begann in Chur die Oktobersession.
© Keystone/Ruedi Lämmler
Nach zwei Sessionen in der Stadthalle ist das Bündner Parlament am Montag für die Oktobersession ins Grossratsgebäude in Chur zurückgekehrt. Die 120 Grossrätinnen und Grossräte tragen Masken zum Schutz vor dem Coronavirus und tagen bis zum Donnerstag Schulter an Schulter.

In gewohnter Umgebung können die Grossrätinnen und Grossräte den Minimalabstand von eineinhalb Metern nicht mehr einhalten wie im Provisorium Stadthalle. Sie nahmen am Montagnachmittag den Parlamentsbetrieb im Grossratsgebäude auf, sassen Schulter an Schulter und trugen als Schutz vor dem Coronavirus Masken.

Offenbar war kurz zuvor eine Verschiebung oder Absage der Session diskutiert worden. Denn Standespräsident Martin Wieland (fdp) sagte in der Eröffnungsansprache, es sei beschlossen worden, die Session wie geplant durchzuführen. Man wolle nach aussen ein Stück weit Normalität demonstrieren. Wieland verbringt die Session als einziges Parlamentsmitglied hinter Plexiglas.

Kein Plexiglas für Politikerinnen und Politiker

Plexiglas für alle Grossrätinnen und Grossräte sei aufgrund der engen Platzverhältnisse nicht zielführend, hatte der Standespräsident vor der Session mitteilen lassen. Die generelle Schutzmaskenpflicht für alle, die im Grossratsgebäude ein und aus gehen, wurde in Zusammenarbeit mit Kantonsärztin Marina Jamnicki und dem Hochbauamt erlassen.

Auch das Publikum auf den Rängen muss Schutzmasken tragen. Aufgrund dieser Pflicht wird auf eine Registrierung jener Personen, welche das Gebäude betreten, verzichtet. Aus hygienischen Gründen und zur Vermeidung von Ansammlungen an Auflagetischen werden keine Masken abgegeben. Alle, die das Gebäude betreten, müssen die Masken selber mitbringen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 19. Oktober 2020 15:17
aktualisiert: 19. Oktober 2020 15:17