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Österreich: Ehemann im Stall beim Sex erwischt und mit Gummi-Schrubber verprügelt

Kurioser Gerichtsfall

Ehemann im Stall beim Sex erwischt und mit Gummi-Schrubber verprügelt

15.02.2024, 16:50 Uhr
· Online seit 15.02.2024, 16:44 Uhr
Einen ungewöhnlichen Fall hatten am Donnerstag die Bezirksrichter im österreichischen Baden. Eine Frau soll ihren Ehemann mit einem Gummi-Schrubber verprügelt haben, nachdem sie ihn in flagranti mit der Melkhelferin im Stall erwischt hatte.
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Passiert ist der Vorfall im April 2022. Die 40-jährige Frau betrat mit den beiden Kindern den Stall, als ihr der Boden unter den Füssen weggerissen wurde. Dort fand sie nämlich ihren Mann nicht wie erwartet beim Kälberfüttern vor, sondern neben der jungen Melkhelferin, beide mit runtergelassener Hose. «Ich hab ihn in flagranti erwischt», sagt die Angeklagte laut der österreichische Nachrichtenagentur APA vor dem Bezirksgericht Baden.

Laut Anklageschrift hat sie ihren 43-jährigen Noch-Ehemann anschliessend mit einem Metall-Gummi-Schrubber verprügelt und steht deshalb wegen Körperverletzung vor Gericht.

Angeklagte ist nicht geständig

Die 40-Jährige selbst will von diesen Anschuldigungen nichts wissen. Sie habe lediglich einen Kübel Wasser über ihren Mann geschüttet, woraufhin er ihr mit einem Wasserschlauch in die Augen gespritzt haben soll. Zum Gummi-Schrubber habe sie zu diesem Zeitpunkt nicht gegriffen und auch nicht damit zugeschlagen. Die 40-Jährige sagt, sie sei damals total fertig gewesen und habe ihrem Mann Vorwürfe gemacht.

Die damals 21-jährige Melkhelferin war zu diesem Zeitpunkt schon aus dem Stall geflüchtet.

«Ein einmaliges Verhältnis»

Der Ehemann indes gibt während der Verhandlung zu, dass er ein «einmaliges kurzes Verhältnis mit der Melkhelferin hatte». Er habe dieses eine Mal mit der jungen Frau Sex im Kälberstall gehabt. Als seine Frau die beiden erwischte, waren sie jedoch gerade fertig und er wollte sich den Gürtel wieder zumachen. Seine Frau habe zu schreien begonnen und mit dem Schrubber auf seinen Rücken und Kopf eingeschlagen. Noch monatelang habe er unter Kopfschmerzen gelitten.

Mit der Melkhelferin habe kein aussereheliches sexuelles Verhältnis bestanden, es sei eine einmalige Sache gewesen. Der Verteidiger der Landwirtin ist davon nicht überzeugt und hat einen Detektiv beauftragt, um diese aussereheliche Beziehung aufzudecken.

Die Rechtsvertreter des 43-Jährigen haben die Einholung eines gerichtsmedizinischen Gutachtens verlangt. Die Verhandlung wurde deshalb auf unbestimmte Zeit vertagt. Das Ehepaar lebt mittlerweile getrennt und am Freitag ist der gerichtliche Scheidungstermin.

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veröffentlicht: 15. Februar 2024 16:44
aktualisiert: 15. Februar 2024 16:50
Quelle: FM1Today

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