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Eisbärbaby Fritz ist gestorben

Fabienne Engbers, 7. März 2017, 10:03 Uhr
Der vier Monate alte Eisbär Fritz aus dem Tierpark Berlin ist gestorben. Er wurde am Montag wegen einer schweren Leberentzündung behandelt. Der kleine Eisbär hat die Behandlung nicht überlebt.

Die Tierärzte und Pfleger gaben dem kleinen Eisbär Schmerzmittel und Antibiotika, leider waren die Mühen jedoch vergebens. Am Montagabend wurden die Atemzüge des Eisbärbabies unregelmässig. «Auch eine Herzdruckmassage und Sauerstoff halfen nicht, sodass der kleine Eisbär gegen 20 Uhr verstarb», schreibt der Tierpark Berlin.

«Wir sind fassungslos, sehr traurig und deprimiert. Es ist unglaublich, wie schnell uns dieser kleine Eisbär ans Herz gewachsen ist», sagt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Der Eisbär wird nun obduziert.

Der junge Bär war am Montagmorgen im Stall bei Mutter Tonja apathisch aufgefunden worden. Das erste Eisbären-Jungtier im Tierpark seit 22 Jahren wurde dann im nahe gelegenen Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung untersucht. Dort wurde die massive Leberentzündung festgestellt.

Fritz war am 3. November vergangenen Jahres zur Welt gekommen. Die Geburt des Tieres sorgte in der Hauptstadt für viel Aufsehen. Fünfeinhalb Jahre zuvor war der weltweit bekannt gewordene Eisbär-Junge Knut im Berliner Zoo verstorben. Das Tier litt an einer Autoimmunerkrankung. Im Berliner Zoo erinnert heute ein Denkmal an den berühmten Bären.

Fabienne Engbers
Quelle: sda/enf
veröffentlicht: 7. März 2017 09:44
aktualisiert: 7. März 2017 10:03