Flüchtlinge müssen auf dem Boden schlafen

2. September 2015, 13:18 Uhr
Ein Syrer zeigt seinen Pass, während er vor dem Budapester Ostbahnhof für seine Weiterreise protestiert. Beobachter zählten bis zu 3000 Flüchtlinge, die vor dem Gebäude oder im U-Bahn-Komplex um dem Bahnhof die Nacht verbracht hatten.
Ein Syrer zeigt seinen Pass, während er vor dem Budapester Ostbahnhof für seine Weiterreise protestiert. Beobachter zählten bis zu 3000 Flüchtlinge, die vor dem Gebäude oder im U-Bahn-Komplex um dem Bahnhof die Nacht verbracht hatten.
© KEYSTONE/EPA MTI/ZOLTAN BALOGH
Unter schwierigsten Bedingungen haben Tausende Flüchtlinge die Nacht auf Mittwoch in der Umgebung des Budapester Ostbahnhofs verbracht. Sie durften das von der Polizei bewachte Bahnhofsgebäude nicht betreten.

Nach Schätzung von Helfern und Beobachtern kampierten 2000 bis 3000 Menschen neben dem Bahnhof und im angrenzenden U-Bahn-Untergeschoss. Die hygienischen Zustände waren äusserst kritisch, wie dpa-Reporter vor Ort feststellten.

Für die vielen Menschen gab es nur vier mobile Toiletten. Einzige Hilfe leistete der Verein "Migration Aid", der Essen und Kleider aus Spenden verteilte.

Quelle: sda
veröffentlicht: 2. September 2015 09:15
aktualisiert: 2. September 2015 13:18