Flugzeugabsturz: «Keine plötzliche Erkrankung»

Angela Mueller, 21. Dezember 2017, 15:46 Uhr
(KEYSTONE/DPA/Karl-Josef Hildenbrand)
(KEYSTONE/DPA/Karl-Josef Hildenbrand)
Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in Süddeutschland sind die Bergungs- und Vermessungsarbeiten an der Absturzstelle bei Waldburg jetzt beendet. Noch ist unklar, weshalb das Kleinflugzeug abgestürzt ist.

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs vor rund einer Woche am Bodensee bei Waldburg sind drei Menschen ums Leben gekommen. Die Frackteile des Kleinflugzeugs wurden nach der Räumung der Absturzstelle nach Braunschweig gebracht, wo sie von den Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) untersucht werden.

Bei der zur Klärung der genauen Todesursache der drei Flugzeuginsassen angeordneten Obduktion haben sich keine Anzeichen für eine plötzliche Erkrankung der Besatzung ergeben, teilt die deutsche Staatsanwaltschaft mit. «Die tödlichen Verletzungen sind eindeutig mit dem Absturzgeschehen in Einklang zu bringen, zu dessen Ursache noch keine näheren Erkenntnisse vorliegen», heisst es in einer Mitteilung.

Aufgrund der bisher ausgewerteten Unterlagen und zur Verfügung stehenden Informationen gehen die Ermittler davon aus, dass das Geschäftsflugzeug zum Zeitpunkt des Unglücks von dem 45-jährigen österreichischen Piloten geflogen wurde. Co-Pilot war sein 49-jähriger Landsmann. Die Absturzstelle ist zwischenzeitlich wieder freigegeben.

(red.)

 

Angela Mueller
veröffentlicht: 21. Dezember 2017 15:46
aktualisiert: 21. Dezember 2017 15:46