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Gespräche in Genf

Fronten zwischen Russland und USA bleiben verhärtet

11. Januar 2022, 12:31 Uhr
Nach Krisen-Gesprächen mit den USA in Genf hat Russland das weitere Vorgehen offen gelassen. Die erste Gesprächsrunde habe noch kein vollständiges Bild vermittelt, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.
Im Ukraine-Konflikt zwischen Russland und den USA bleiben die Fronten verhärtet.
© Keystone/Pool Reuters/Denis Balibouse

«In den nächsten Tagen wird man verstehen, in welche Richtung man sich bewegt und ob es Sinn macht», so Peskow. 

Am Montag trafen sich Vertreter Russlands und der USA in Genf. Auch nach den mehrstündigen Gesprächen gab es bezüglich der Ukraine-Krise keine Annäherung. Die USA und das westliche Verteidigungsbündnis Nato verlangen einen Abzug russischer Truppen von der Grenze zur Ukraine. Russland fordert einen US-Truppen- und Waffenabbau in Europa und eine Zusicherung, dass die Nato nicht weiter nach Osten ausgedehnt wird.

Darum soll es auch bei Gesprächen an diesem Mittwoch zwischen Russland und der Nato in Brüssel gehen. Russlands Chefunterhändler ist Vize-Aussenminister Alexander Gruschko. «Wir werden eine konkrete und substanzielle Antwort auf den russischen Entwurf für Sicherheitsvereinbarungen anstreben», sagte er.

Peskow warnte einmal mehr davor, die Gespräche in die Länge zu ziehen. Einen zeitlichen Rahmen gebe es aber nicht. «Nein, es gibt keine klare Deadline.» Nach Unterredungen mit der Nato sind für Donnerstag Gespräche bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien angesetzt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 11. Januar 2022 12:31
aktualisiert: 11. Januar 2022 12:31