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G7 und Golfstaaten geben 1,8 Milliarden Dollar für Flüchtlingshilfe

30. September 2015, 06:12 Uhr
Die G7-Industriestaaten und die Länder am Golf haben den Vereinten Nationen am Dienstag 1,8 Milliarden Dollar zusätzlicher Hilfe zur Versorgung von Flüchtlingen zugesagt.
APA/BARBARA GINDL

Das Geld soll dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen und anderen UNO-Organisationen zur Verfügung gestellt werden, die sich um Flüchtlinge aus Syrien und anderen Konfliktgebieten kümmern. Der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier betonte, dass damit auch Aufnahmeländer wie die Türkei, Libanon und Jordanien unterstützt würden.

«In einer solchen Situation ist es die Pflicht der internationalen Gemeinschaft dafür zu sorgen, dass nicht noch dramatischere Zustände eintreten.» Deutschland will die internationale Flüchtlingshilfe mit 100 Millionen Euro zusätzlich unterstützen.

Weltweit seien 60 Millionen Menschen auf der Flucht, zugleich seien Organisationen wie das UNO-Flüchtlingshilfswerk und das Welternährungsprogramm «dramatisch unterfinanziert». Die Hilfsorganisationen müssten besser ausgestattet werden, um Flüchtlinge in ihren Heimatregionen zu unterstützen.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 30. September 2015 04:06
aktualisiert: 30. September 2015 06:12