Haus von Drogenboss Escobar gesprengt

Laurien Gschwend, 25. Februar 2019, 09:55 Uhr
In wenigen Sekunden dem Erdboden gleichgemacht: Am Freitag wurde im kolumbianischen Medellín das verfallene Haus des früheren Drogenbarons Pablo Escobar gesprengt.

Pablo Escobar war der schlimmste Drogenboss der 1980er-Jahre. Er und das Medellín-Kartell sind für den Tod tausender Menschen verantwortlich. Escobars ehemaliges Haus war nach seinem Tod im Jahr 1993 zur Pilgerstätte geworden, bis es am Freitag im Beisein von rund 1600 Menschen kontrolliert gesprengt wurde.

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Quelle: CH Media Video Unit / Twitter

Die Instandsetzung des verfallenen Hauses hätte laut Behörden elf Millionen Dollar gekostet. An der Stelle des achtstöckigen Gebäudes soll nun ein Park zu Ehren der Opfer entstehen.

Pablo Escobar (Bild: Keystone/AP Photo)
Pablo Escobar (Bild: Keystone/AP Photo)

Laurien Gschwend
Quelle: red.
veröffentlicht: 23. Februar 2019 16:44
aktualisiert: 25. Februar 2019 09:55