Hoch hinaus bei Heissluftballon-WM

Claudia Amann, 7. November 2016, 09:06 Uhr
Der St.Galler Stefan Zeberli gewinnt Bronze an der Heissluftballon-Weltmeisterschaft in Japan. Ein weiterer Schweizer zeigte sich mit dem fünften Rang ebenfalls erfolgreich.

Stefan Zeberli aus Andwil SG ist dreifacher Europameister und sechsfacher Schweizermeister im Heissluftballonfahren. Er erkämpfte sich an der Heissluftballon-Weltmeisterschaft im japanischen Ort Saga den dritten Rang. Mit Roman Hugi aus Turbenthal ZH folgte ihm mit wenig Abstand ein weiterer Schweizer auf dem fünften Platz.

105 Ballonpilotinnen und Ballonpiloten aus 31 Nationen nahmen vom 28. Oktober bis 6. November an der Weltmeisterschaft im Heissluftballonfahren (22nd FAI World Hot Air Balloon Championship) teil. Vor teilweise zehntausenden von Zuschauern stellten die Piloten ihr Können unter Beweis.

Starke Schweizer Nationalmannschaft

Die Schweiz entsendete mit sechs Teams fast die komplette Nationalmannschaft nach Japan. In neun Ballonfahrten galt es insgesamt 31 Aufgaben zu bewältigen und sich im internationalen Teilnehmerfeld zu bewähren.

Den ersten Platz konnte Rhett Heartsill aus den USA, gefolgt von Rimas Kostiuškevičius aus Litauen auf dem zweiten Platz belegen.

Heissluftballonfahren als Wettkampf

Bei Heissluftballonwettkämpfen geht es um eine möglichst präzise Fahrweise. Durch Ausnutzen der Windströmungen in verschiedenen Höhen muss eine bestimmte Fahrtrichtung oder ein bestimmtes Ziel möglichst genau erreicht werden. Mögliche Aufgaben reichen dabei von einfachen Fly-Ins, bei denen ein Marker - das ist ein mit Sand gefüllter Stoffbeutel im Zentrum eines Zielkreuzes abgeworfen werden muss bis zu komplexen 3D-Aufgaben, die mit GPS-Geräten ausgewertet werden können. Ein Wettkampfleiter kann die verschiedenen Aufgabentypen in Abhängigkeit der lokalen Gegebenheiten kombinieren und so pro Ballonfahrt mehrere Aufgaben stellen.

Claudia Amann
Quelle: red.
veröffentlicht: 6. November 2016 19:41
aktualisiert: 7. November 2016 09:06